Berufsbegleitendes Studium der Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften

 

Marc G.* ist 32 Jahre alt, hat nach seiner mittleren Reife eine Ausbildung zum Maschinenschlosser gemacht und anschließend den staatlich geprüften Techniker. Nun ist er seit Oktober 2007 in dem berufsbegleitenden Studiengang Maschinenbau an der Technischen Akademie Esslingen (TAE) eingeschrieben und erwirbt seinen ersten staatlich anerkannten akademischen Titel: Bachelor of Engineering. Unter der Woche geht er seiner Berufstätigkeit nach, jeden zweiten Samstag kommt er zur Präsenzveranstaltung an die TAE und eignet sich hier das Wissen für sein Studium an. Vor Studienbeginn hat Marc G., als Quereinsteiger zum Studium, an der TAE bereits einen Brückenkurs in Mathematik erfolgreich absolviert. Hier wurde der (Oberstufen-)Schulstoff in Mathematik wiederholt, so dass er zu Studienbeginn denselben Wissensstand hatte, wie seine Kommilitonen, die ihre Schullaufbahn mit dem Abitur abgeschlossen haben.
So wie Marc G. studieren aktuell noch ca. 80 weitere Studierende in den Fachrichtungen Wirtschaft (B.A.), Mechatronik (B.Eng.) und Maschinenbau (B.Eng.) neben Ihrem Berufsalltag an der TAE.

Kommt man Samstagmorgen in die TAE herrscht im Foyer ein reges Treiben. Vor Vorlesungsbeginn stärken sich die Studierenden gerne noch mit einem Kaffee an der Cafeteria und tauschen erste Erkenntnisse zum daheim gelernten Stoff aus.
Um 9 Uhr beginnt die Vorlesung. Die Dozenten beantworten die Fragen der Studierenden zum vorbereiteten Lernstoff, vor allem aber wird geübt. In Einzel- oder Gruppenarbeit werden immer wieder Aufgaben gelöst und anschließend gemeinsam besprochen. Die Gestaltung der Präsenzphasen obliegt einem aufgeschlossenen und erfahrenen Dozententeam. Herr Dr. Rüdiger Keuper, verantwortlich für die Ingenieurstudiengänge an der TAE, meint dazu: „Für unser Dozententeam bemühen wir uns, die besten Professoren der umliegenden Hochschulen an die TAE zu holen. Wer soviel Zeit und Geld aufwendet wie unsere Studierenden, der fordert auch erstklassigen Unterricht.“
Aber auch in praktische Ingenieurtätigkeiten bekommen Marc G. und seine Kollegen erste  Einblicke. Das Laborpraktikum in Werkstoffkunde wurde an der Wilhelm-Maybach-Schule in Bad Cannstatt durchgeführt. Im Fach Physik werden die Studierenden die Labore an der Hochschule Esslingen kennenlernen.

Vor Marc G. liegt noch ein langer Weg der Doppelbelastung mit parallelem Studium und Job. Drei Jahre wird er noch die Vorlesungen an der TAE besuchen, Klausuren schreiben und sich immer wieder zu Hause hinsetzen und lernen. Als Abschuss verfasst er im neunten Semester dann seine Bachelor-Arbeit. Danach kann er seine Karriere als qualifizierter Ingenieur starten.

Wäre diese Art der Ausbildung auch etwas für Sie oder Ihren Kollegen/-in? Melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gerne und stellen weitere Informationen zur Verfügung.