Kathodischer Korrosionsschutz von Stahlbetonbauwerken

Nr. 50004.00.007

22.11.2012 - 23.11.2012

Referentin:
Dipl.-Ing. S. Gieler-Breßmer

in Ostfildern
Teilnahmegebühr 890,00 EUR

Die Korrosion der Bewehrung in Stahlbetonbauwerken erfordert umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen, die in der EN 1504, Teile 1 – 10 sowie in entsprechenden nationalen Richtlinien und Normen geregelt werden. Bei der Instandsetzung chloridinduzierter Korrosion, insbesondere an Verkehrsbauwerken, ist es häufig erforderlich, Betonabtrag in großem Maß zu realisieren, was einen erheblichen Eingriff in die Gesamtkonstruktion darstellt. Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) ist bei entsprechenden Rahmenbedingungen eine wirtschaftliche Alternative zur Instandsetzung von Stahlbetonbauteilen.

Seit 1980 ist der kathodische Korrosionsschutz bei Meeresbauwerken, Brückenüberbauten, Parkhäusern und Tunneln sowohl in den USA als auch Europa ein Mittel zur Instandsetzung und zum Schutz vor Bewehrungskorrosion bei Stahlbauwerken. In Europa wird KKS zwischenzeitlich mit Erfolg zur wirtschaftlichen und dauerhaften Instandsetzung eingesetzt.

Das Symposium gibt einen Überblick über das Verfahren des kathodischen Korrosionsschutzes und der Anwendungsmöglichkeiten in Stahlbeton. Es werden sowohl Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung vorgestellt, als auch Praxisbeispiele anhand erfolgreicher Projekte von instandgesetzten Stahlbetonbauwerken.

Referentin:
Dipl.-Ing. S. Gieler-Breßmer
Vereidigte Sachverständige für Betonschäden, und Betoninstandsetzung, Süßen