Schallschutz bei Schienenbahnen
Nr. 33882.00.003 | 26.11.2012 - 27.11.2012 |
Leitung: | in Ostfildern |
Für städtische Bahnen kann eine hohe Leistungsfähigkeit und Attraktivität nur gewährleistet werden, wenn sie auf Trassen geführt werden, die von Beeinträchtigungen durch den übrigen Verkehr freigehalten werden sowie nicht allzu weit von den Wohn- und Arbeitsstätten entfernt liegen. Aus Gründen der Stadtgestaltung ist dabei in der Regel im Innenstadtbereich eine unterirdische Führung erforderlich. Auch für Fernbahnstrecken ist die Anlage von Tunneln unumgänglich, insbesondere wenn die Trassierung hohe Fahrgeschwindigkeiten erlauben soll. Zum Schutz der Bevölkerung müssen in steigendem Umfang Maßnahmen zur Minderung der Luftschallimmissionen aus dem Bahnverkehr getroffen werden.
Das Seminar behandelt den Gesamtkomplex der Entstehung, Ausbreitung und Minderung sowie Messung und Bewertung von Luftschall bei Schienenbahnen. Es werden konkrete Möglichkeiten zur Untersuchung und Lösung von Schallproblemen im Schienenverkehr aufgezeigt.
Referenten:
Dr. B. Asmussen
Deutsche Bahn AG, München
Dipl.-Ing. M. Jäcker-Cüppers
Berlin (ehem. Umweltbundesamt Dessau), Berlin
Dr.-Ing. F. Krüger
Studiengesellschaft für unterirdische, Verkehrsanlagen e.V. – STUVA, Köln
