Dem Ingenieur-Mangel aus eigener Kraft begegnen
Studieren neben dem Beruf
Neu: Mechatronik (Bachelor of Engineering)
Nach einer OECD-Studie aus dem Jahr 2006 beschäftigt Deutschland etwa ein viertel an Ingenieuren im Vergleich zu Finnland, schaut man nach Japan ist dies sogar nur ein fünftel. Deutlich wird der Mangel auch in absoluten Zahlen: 2006 blieben ca. 73.000 Stellen für Naturwissenschaftler und Ingenieure unbesetzt, bis 2010 wird der Bedarf laut IW-Zukunftspanel sogar noch einmal um 62 % steigen.
Da bieten berufsbegleitenden Studiengänge eine sehr gute Chance für Unternehmen um Ihren technischen Nachwuchs zu sichern.
Was für betriebswirtschaftliche Hochschulabschlüsse bereits üblich ist, wird nun auch für Ingenieurstudenten möglich. Der nebenberufliche Erwerb eines Ingenieurtitels. Ab 27. September 2008 kann an der Technischen Akademie Esslingen (TAE) ein Mechatronik-Studium absolviert werden.
In Kooperation mit der FH Südwestfalen (FH SWF) bietet die TAE berufsbegleitende Studiengänge der Fachrichtungen Maschinenbau (B.Eng.), Mechatronik (B.Eng.) und Wirtschaft (B.A.) an. Das 9-semestrige Ingenieur-Studium führt zu einem staatlich anerkannten Abschluss an der FH SWF.
Im Selbststudium erarbeiten die Studierenden, die speziell für berufsbegleitenden Studiengänge entwickelten Studienunterlagen. Jede zweite Woche samstags treffen sie die Kommilitonen bei den Präsenzveranstaltungen an der TAE in Ostfildern (bei Stuttgart). Hier gehen die Dozenten den Stoff noch einmal anhand von Aufgaben und Übungen durch und beantworten aufkommende Fragen.
Zurückblickend auf das erste Studienjahr im Studiengang Maschinenbau (B.Eng.) kann eine hohe Motivation und Zufriedenheit bei den Studierenden festgestellt werden. Es konnten engagierte und gute Dozenten gewonnen werden und auch die Akzeptanz und Bekanntheit der Bachelor-Abschlüsse in den Unternehmen ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.
