Kunst an der TAE

  • Anwander

  • Trevisan

Zwei neue Künstler stellen in der TAE aus

Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht wundern, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.
Albert Einstein , Physiker 1879-1955

RAUM-LEERE
Das war’s. Plötzlich sind die Wände nackt, die schweren Steinskulpturen verschwunden.
Ein Gefühl von Verlassenheit macht sich breit. Aber diese Leere hat auch etwas Gutes, Reinigendes.

RAUM-EROBERUNG
Wir nutzen den Raum dazwischen, um uns auf das, was kommt, vorzubereiten.
Denn schon ab Mitte März erobern neue Kunstobjekte die Räumlichkeiten der TAE. Freuen Sie sich mit uns auf die Werke von Reiner Anwander und Rémy Trevisan.

Reiner Anwander wagt, im wahrsten Sinne des Wortes, einen Brückenschlag hin zu den Bildern von Rémy Trevisan. Der wiederrum seine Kunst als Meditation versteht. Die Geheimnisse seiner Kompositionen erschließen sich dem Betrachter erst bei intensiver Betrachtung.
Da sprechen die Holzskulpturen von Rainer Anwander schon eine eindeutigere Sprache. Viele seiner Objekte waren einst Eichenbalken aus Abbruchhäusern. Sie haben ihre eigene Geschichte und durch die Bearbeitung verleiht er ihnen eine neue Identität.

RAUM-ENTDECKUNG
Gehen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch die Räumlichkeiten der TAE.

Am 26. April 2018 um 18 Uhr laden wir Sie herzlich zur Vernissage ein.

Einladungskarte zum Herunterladen

Bitte melden Sie sich telefonisch, oder per Mail an:
Andrea Buchdrucker
0711 34008-13
andrea.buchdrucker@tae.de

Einhorn und Sternenstaub

R. Anwander, Einhorn
R. Anwander, Einhorn
R. Trevisan, Sternenstaub
R. Trevisan, Sternenstaub

Sie fragen sich, was das Einhorn mit Sternenstaub verbindet?
Sie kommen wirklich nicht darauf?
Die Auflösung gibt es am 26. April 2018 um 18.00 Uhr an der Technischen Akademie Esslingen. Da findet die nächste Vernissage zweier außergewöhnlicher Künstler statt. So unterschiedlich ihre Werke auch sein mögen – vereint in den Räumlichkeiten der TAE bilden sie eine Symbiose.

Über unsere neuen Künstler

Reiner Anwander
Reiner Anwander

Reiner Anwander

Reiner Anwander lebt und arbeitet als Bildhauer in Hoßkirch (Kreis Ravensburg).

Er arbeitet vorwiegend mit alten Eichenbalken, oftmals ehemalige Stützpfeiler, die schon eine plastische Grundgestalt mitbringen. „Sie haben zum Teil schon die Zeit von Friedrich Schiller erlebt“, erklärt Reiner Anwander. Eichenbalken, die einst vom Zimmermann mit konstruktiven Kerben und Höhlungen für den Hausbau versehen wurden. Objekte also, die schon vor der Bearbeitung durch Reiner Anwander eine Menge zu erzählen hätten. Er arbeitet mit und gegen diese Gegebenheiten, und am Ende stellt man sich die Frage, welche Formen vorhanden waren und welche er selbst geschaffen hat.


Rémy Trevisan
Rémy Trevisan

Rémy Trevisan

Der in Schramberg lebende französische Maler Rémy Trevisan verbindet in seinen Werken den Farb- und Strukturreichtum der abstrakten Bildsprache mit existentiellen Fragen nach dem Wesen des Menschen und nach seiner Einbindung in die Natur. So entsteht eine gleichermaßen sinnliche wie philosophische Malerei, die zum Sehen verführt und zum Innehalten anregt. Trevisans Gemälde verbinden die Tradition der abstrakten Bildsprache der europäischen Moderne mit der amerikanischen Nachkriegsmalerei zu einer eigenständigen Ästhetik, in der ein interkulturelles, gleichsam in Europa wie in Asien geschultes Bewusstsein seinen Ausdruck findet.

Zwar handelt es sich um abstrakte Bilder aber deren Formen und Farbreichtum erinnert an die filigranen Strukturen von Pflanzen und Zellgewebe, an die majestätische Weite von Landschaften und die Unendlichkeit des Kosmos. Trevisans Werk stellt eine Auseinandersetzung und Weiterentwicklung der systematischen Erforschung von Ausdrucksmöglichkeiten des Geistigen in ungegenständlichen Formen dar, wie sie von Wassily Kandinsky und Paul Klee, später von Mark Rothko und Ad Reinhard vorangetrieben wurde.

Für die Betrachter ist damit eine besondere Herausforderung verbunden: „Das Kunstwerk als „Spiegelung“ urexistenzieller Fragen zu begreifen, setzt allerdings die Bereitschaft voraus, jene Langsamkeit des Sehens wiederzuentdecken, das dem Blick überhaupt die Chance einräumt, sich zum Schauen zu weiten, um gleichsam dem Universum und dem Selbst begegnen zu können.“ (Dr. Joachim Penzel)

Dr. Johann-Peter Regelmann
Dr. Johann-Peter Regelmann

Dr. Johann-Peter Regelmann, M.A.

Studium der Philosophie, Soziologie, Biologie sowie Kunst- und Wissenschaftsgeschichte in Bochum und Marburg

Seit 1997 Ausweitung der Aktivitäten als Kunstkritiker, Kunsthistoriker und Kurator

2004-2008 zahlreiche feste Lehraufträge für Business and Technical English bei regionalen Unternehmen (Inhouse-Kurse, u.a. BW-Bank, ASC-Tec),
von 2009 bis 2013 auch an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Ravensburg, Campus Friedrichshafen;
für Kunstgeschichte seit 2005 an der Bernd-Blindow-Schule in Friedrichshafen (bis Januar 2013, im Schuljahr 2011/12 auch das Fach Geschichte), an der Bodensee-Jugendkunstschule des Landkreises Friedrichshafen in Meersburg seit 2006,
an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz seit 2007 (Fachbereich Architektur und Gestaltung) und an der Freien Kunstakademie Überlingen (z.Zt. ausgesetzt);
vertretungsweise unterrichtete ich 2010/2011 zeitweise Anatomie und Physiologie an der Bio-Kosmetikschule Dr. Gümbel in Konstanz, seit 2014 dort das Fach Sozial- und Berufskunde.

Seit dem 4. Quartal 2013 unterrichte ich an der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen in der Fakultät für Sozialwesen in den Studiengängen Soziale Arbeit die Fächer „Philosophie und Soziale Arbeit“ für Erstsemester sowie „Ethik und professionelles Handeln“ für Fünftsemester.

Bis 2018 insgesamt über 130 selbstständige Lehrveranstaltungen an Universitäten und Fachhochschulen, ca. 90 selbstständige wissenschaftliche und Fach-Veröffentlichungen, über 100 journalistische (Klein)Publikationen und Katalogbeiträge.

Ausführliche Vita als PDF


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