9. Kolloquium Parkbauten

Kolloquium Parkbauten

04. und 05. Februar 2020
in Ostfildern/Stuttgart

Call for Papers

Laut Kraftfahrtbundesamt waren im Januar 2018 in Deutschland circa 46 Mio. Fahrzeuge zugelassen. Insbesondere in deutschen Großstädten ist die Unterbringung dieser Fahrzeuge in Parkhäusern und Tiefgaragen ein vorrangiges Thema der Bauämter, Parkhausbetreiber, Investoren und Nutzer. Die Bestandsimmobilien reichen in Stoßzeiten häufig nicht aus. Der Neubau spielt daher bei Städten und Kommunen, aber auch in der Privatwirtschaft eine herausragende Rolle. Gleichzeitig hat der Bestandserhalt bzw. regel- und planmäßige Instandhaltung nicht an Wichtigkeit verloren.

Parallel wandeln sich die Bedürfnisse sowohl der Betreiber als auch der Nutzer. Die Digitalisierung hat Einzug in die Fachbereiche rund um das Parken gefunden. Neben Apps zum Bezahlen der Parkplätze stehen zum Beispiel betreiberabhängige Servicekarten zum automatisierten Ein- und Ausfahren in öffentliche Parkhäuser bundesweit zur Verfügung.

Neubau und Erhalt von Parkbauten müssen mit diesem Digitalisierungsprozess mithalten. Planungsbüros und Baufirmen arbeiten zunehmend mit einer Planungssoftware, die unter dem Begriff „Building Information Modelling“ (BIM) in der Baubranche Einzug gehalten hat. Die zunehmende Transparenz der Planungsprozesse ist insbesondere bei der Umsetzung größerer Bauvorhaben von großem Nutzen.

„Parken“ unterliegt aus Nutzersicht dem Wandel der Zeit. Neben dem Finden eines Parkplatzes erwartet der Nutzer oft Annehmlichkeiten und zusätzliche Funktionen wie E-Tankstellen, komfortable Parkplatzbreiten, gute Ausleuchtung, barrierefreie Zugänge, ansprechende Farbgestaltung, gute Orientierung und Sicherheit.

Diesen neuen Anforderungen und Spannungsfeldern bei Neubau sowie Umbau und Modernisierung von
Bestandsimmobilien haben sich die Verantwortlichen der Parkhausbranche mit großem Erfolg gestellt. Parkhäuser in den Städten sind nutzungsfreundlicher, heller, sicherer und ansprechender geworden.

In den nächsten Jahren ist weiterhin ein ständiger Wandel – insbesondere im Bereich der Digitalisierung – zu erwarten. Auf diesen Wandel müssen alle im Bereich des Parkens tätigen Personen eingestellt sein.

ZIELGRUPPE

  • Kommunen und Städte
  • Parkhausbetreiber, Verkehrsbehörden
  • Investoren
  • Facility-Management-Firmen
  • Gebäudeausrüster
  • Spezialunternehmen für Parkbauten
  • Baubehörden
  • Hochschulen
  • öffentliche Einrichtungen wie Kliniken/Bahnhöfe/Flughäfen
  • Bauunternehmen
  • Bauabdichter, Bauchemie, Beton, Zement
  • Zusatzstoffe und Zusatzmittelindustrie
  • Bauingenieure
  • Architekten
  • Sachverständige
  • Werkstoffwissenschaftler
  • Chemiker

 

THEMENSCHWERPUNKTE

> Digitalisierung
> Konstruktionsarten
> Gestaltung/Architektur
> Projektentwicklungen
> platzsparende Systeme
> Verkehrslogistik
> Erhalt vorhandener Parkbauten
> Schutz- und Abdichtungsmaßnahmen
> Forschung und Entwicklung
> Rechtsfragen

Parallel zu den Vorträgen findet eine begleitende Ausstellung statt.

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Ansprechpartner

Bauwesen, Energieeffizienz und Umwelt

Dipl.-Ing. Hans-Joachim Mesenholl
joachim.mesenholl@tae.de
Telefon +49 711 3 40 08-335
Telefax +49 711 3 40 08-94

Martina Fischer
Technische Akademie Esslingen
An der Akademie 5
73760 Ostfildern
martina.fischer@tae.de
Telefon (07 11) 3 40 08 - 35
Telefax (07 11) 3 40 08 - 65

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