• TAE Bauwesen

    Brückenkolloquium

    06. und 07. September 2022

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    Brückenkolloquium

    06. und 07. September 2022

5. Brückenkolloquium – 6. und 7. September 2022

Fachtagung für Beurteilung, Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Brücken

Die zweitägige Fachtagung zum Brückenbau präsentiert neue und innovative Methoden, Verfahren und Technologien für Beurteilung, Planung, Bau, Instandhaltung und Betrieb von Brücken und fördert den persönlichen Erfahrungsaustausch.

Beurteilung, Ertüchtigung und Instandsetzung von Brücken

Online- oder Präsenzteilnahme möglich

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für nachhaltige Mobilität und wirtschaftliches Wachstum. Sie trägt entscheidend zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Prognosen zur Entwicklung des Güterverkehrs lassen bereits heute erkennen, dass der Verkehrsträger Straße auch künftig eine maßgebliche Rolle eines intermodalen Verkehrssystems spielen wird.

Brückenbauwerke sind unverzichtbarer Bestandteil der Straßenverkehrsinfrastruktur. Sie ermöglichen die Überwindung von Tälern, Gewässern oder anderer Verkehrswege und stellen somit die eigentliche Funktion der überführten Straße sicher. Allein im Netz der Bundesfernstraßen gibt es derzeit 39.928 Brückenbauwerke (Stand 09/2020). Aus einer weiteren Zunahme des Güterverkehrs ergeben sich für einen signifikanten Anteil der bestehenden Brücken Beanspruchungen bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit. Der Klimawandel in Verbindung mit einer zu erwartenden Zunahme von Extremwetterlagen stellt neue Herausforderungen. Neben der Verfügbarkeit und Sicherheit werden verstärkt auch Aspekte der Nachhaltigkeit und Resilienz von Verkehrsinfrastrukturen zu betrachten sein.

Das Lebenszyklusmanagement von Brücken – von der Planung, Bauausführung, Betrieb, Unterhalt, und Rückbau – ist in wesentlichen Teilen noch von traditionellen eher reaktiv ausgerichteten Strategien geprägt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung werden hier bislang nur für Teilprozesse genutzt. Im Kontext einer rasant fortschreitenden Digitalen Transformation ermöglichen neue prädiktiv ausgerichtete Ansätze künftig eine integrierte und lebenszyklusorientierte Betrachtung.

Ziel der Fachtagung

Ziel der bewährten Fachtagung zum Brückenbau ist ein interdisziplinärer Erfahrungs- und Wissensaustausch von Forschern, Planern, Ausführenden, Eigentümern, Betreibern und der Bauwirtschaft zu neuen und innovativen Methoden, Verfahren und Technologien im Brückenbau.
Im Vordergrund stehen innovative Vorgehensweisen, Methoden, Verfahren und Baustoffe sowohl für Neu- und Ersatzbau im bestehenden Verkehrsnetz als auch für Instandsetzung und Ertüchtigung des Bestands.

Themen der Fachtagung

Für das 5. Brückenkolloquium sind 74 Plenar- und Fachvorträge in vier parallelen Sessions über die neuesten Erkenntnisse der Beurteilung, Instandsetzung, Ertüchtigung und des Ersatzbaus von Brücken zu folgenden Themenschwerpunkten geplant:

  • Bauwerksausstattung (Kappen, Übergänge)
  • Beurteilung und Bewertung des Zustands
  • BIM und Digitalisierung
  • Brücke Altstädter Bahnhof, Brandenburg/Havel
  • Einwirkungen
  • Fallbeispiele (Beton-/Stahlbrücken)
  • Holzbrücken
  • Innovative Bauweisen, Bauverfahren und Bauprodukte
  • Instandhaltung und Bauwerksmanagement
  • Monitoring, Bauwerksprüfung, Schadenserfassung
  • Nachrechnung
  • Neue Erkenntnisse zur Querkraft- und Torsionstragfähigkeit
  • Normen und Regelwerke
  • Rückbau, Schadstoffe
  • Verstärkung, Ertüchtigung

Abendempfang

Zum Ausklang des ersten Tages laden wir Sie zu einem gemeinsamen Grillabend auf unserer Terrasse im Freien und im weiträumigen Foyer der TAE ein. So haben Sie die Möglichkeit, die Fachgespräche des Tages fortzusetzen und neue Kontakte zu knüpfen – natürlich unter Einhaltung der aktuellen coronabedingten Hygiene- und Abstandsregeln.

Programm

In Kürze erhalten Sie hier ausführliche Informationen über Programm und Referenten.

Zielgruppen der Fachtagung

Zielgruppen der Fachtagung sind Architekten, Ingenieure in Entwurfs- und Planungsbüros, Bauunternehmen, Bauverwaltungen, Behörden, Forschungseinrichtungen und Institutionen, Bauleiter, Bausachverständige, Fach- und Führungskräfte im Baugewerbe und in der Bauindustrie, Bauwerkseigentümer und -betreiber, Baustoffhersteller, Anbieter von Verfahren zum Lebenszyklusmanagement, zur Bauwerksdiagnose, der Bauwerksüberwachung, von Instandsetzungs- und Ertüchtigungsverfahren sowie Softwareanbieter.

Jetzt anmelden

Die Tagung wird im hybriden Flex-Format durchgeführt. Interessierte können daher wählen, ob sie vor Ort teilnehmen oder die Vorträge live online auf ihr Endgerät streamen: Jetzt anmelden.

Veranstaltungsort TAE in Ostfildern bei Stuttgart

Veranstaltungsort

Technische Akademie Esslingen e.V.
An der Akademie 5
73760 Ostfildern

Informationen zur Anfahrt

Nachlese zum 4. Brückenkolloquium vom 8. und 9. September 2020

Eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist eine der wesentlichen Grundvoraussetzungen für nachhaltige Mobilität und wirtschaftliches Wachstum und trägt entscheidend zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Prognosen zur Entwicklung des Güterverkehrs lassen bereits heute erkennen, dass der Verkehrsträger Straße auch künftig eine maßgebliche Rolle im Umfeld eines intermodalen Verkehrssystems spielen wird.

Aus einer weiteren Zunahme des Güterverkehrs ergeben sich für einen signifikanten Anteil der Brücken, als maßgeblicher Teil der Straßenverkehrsinfrastruktur, Beanspruchungen bis an die Grenze der Leistungsfähigkeit. Zusätzlich erwachsen aus den Folgen des Klimawandels in Verbindung mit einer zu erwartenden Zunahme von Extremwetterlagen neue Herausforderungen. Neben Sicherheit und Dauerhaftigkeit sind künftig verstärkt auch Aspekte der Resilienz hinsichtlich der Gewährleistung von Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Straßeninfrastruktur zu betrachten.

Der Lebenszyklus von Brückenbauwerken ist von der Planung über den Bau und die Erhaltung bis zum Abbruch bzw. Ersatz noch in wesentlichen Teilen geprägt von traditionellen Verfahren. Die Möglichkeiten der Digitalisierung werden bislang nur für Teilprozesse genutzt. Aufgrund der rasant fortschreitenden Entwicklung neuer Technologien und Möglichkeiten zur Verarbeitung und Bewertung komplexer Datensätze versprechen neue Verfahren für Beurteilung, Planung, Bau und Betrieb von Brücken zukünftig immer größeres Potenzial.

Vor diesem Hintergrund und Corona bedingt mit neuem Konzept fand das 4. Brückenkolloquium am 8. und 9. September 2020 erstmals als Hybridveranstaltung statt: Interessierte konnten selbst entscheiden, ob sie klassisch vor Ort oder online teilnehmen. Und auch für die Referenten ergab sich so eine größere Flexibilität für ihren Vortrag – vor Ort, live online oder per voreingestellter Aufzeichnung. So nahmen annähernd 180 Teilnehmer, Referenten und Aussteller in Präsenz und knapp 60 Teilnehmer online an diesem anerkannten Branchentreffen teil.

Themenschwerpunkte der etwa 80 Fachvorträge in vier parallelen Sessions waren u. a. Zustandserfassung, zerstörungsfreie Prüfung (ZfP), Nachrechnung – Richtlinie und Fallstudien, Nachweisverfahren, Einwirkungen, Instandsetzung, Bauen unter Verkehr, Verstärkung und Verstärkung mit Carbonbeton, innovative Bauverfahren, SMART-DECK, Fallbeispiele aus unterschiedlichen Blickwinkeln, Holzbrücken, Erhaltungsmanagement, Lebenszyklusmanagement, BIM und Digitalisierung.

Die begleitende Fachausstellung und die perfekte Organisation durch die Technische Akademie Esslingen sowie das sonnige Wetter trugen zudem zum Erfolg der Veranstaltung bei.

Tagungshandbuch zum 4. Brückenkolloquium 2020

Das umfangreiche Tagungshandbuch zum 4. Brückenkolloquium ist in gedruckter und digitaler Ausgabe im expert verlag, Tübingen erschienen: weitere Informationen und Bestellmöglichkeit.

TAE-Brückenkolloquium
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Ansprechpartner

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Gregor Reichle

Bauwesen, Energieeffizienz und Umwelt

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Gregor Reichle
gregor.reichle@tae.de
Telefon +49 711 3 40 08-57
Telefax +49 711 3 40 08-65

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