5. Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung

TAE-Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung

Planung, Bau und Instandhaltung
12. und 13. Juni 2018
in Ostfildern/Stuttgart

Nachlese

Hygienisch einwandfreies Trinkwasser ist nicht nur das wichtigste notwendige und weitverbreitete Lebensmittel. Natürliches oder aufbereitetes Trinkwasser stellt auch durch seine chemische Zusammensetzung sicher, dass keine negative Werkstoffkorrosion in der Wasserverteilung und bei den privaten oder industriellen Nutzern auftreten.
Eine Trinkwasserversorgung ist ohne Trinkwasserspeicherung an exponierten geodätischen Lagen im Versorgungsgebiet in den meisten Fällen nicht möglich oder nicht wünschenswert. Die ausreichende Versorgung und Vorhaltung der Löschwasserreserve erfordert an vielen Orten Trinkwasserbehälter mit unterschiedlichem Speichervolumen. Meist sind es erdüberdeckte Bauwerke, die größten mit Speichervolumen deutlich über 10.000 m3 muten als “Kathedralen“ unter der Erde an. Darüber hinaus existieren weitere Bauarten wie z. B. Wassertürme, freistehende Konstruktionen oder Röhrenbehälter.Aus diesen besonderen Anforderungen an die Trinkwasserbeschaffenheit und -speicherung resultieren vielfältige internationale und nationale gesetzliche Verpflichtungen, Vorschriften und Regelwerke mit Anforderungen an die Konstruktionsprinzipien und die Werkstoffe im Kontakt mit dem Trinkwasser.
Vor diesem Hintergrund fand am 12. und 13. Juni 2018 das 5. Kolloquium für “Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung“ bei der Technischen Akademie Esslingen TAE statt. Das im zweijährigen Turnus angebotene Kolloquium ist schon jetzt eine Traditionsveranstaltung im deutschsprachigen Raum und schaut in diesem Jahr auf 10 Jahre erfolgreichen Informations- und Erfahrungsaustauch in der Trinkwasserbranche zurück. Bei den Plenarvorträgen am ersten Tag stand zunächst das Thema “aktuelle Regelwerke“ im Kontext mit gesetzliche Veränderungen sowie den Zusammenhängen zwischen verschiedenen Regelwerken und -setzern im Vordergrund. Es wurde verdeutlicht, dass der Regelungsbedarf noch kein Ende gefunden hat und das Thema auch in 2 Jahren beim 6. Kolloquium eine spannende Fortsetzung erfahren wird.
Wie immer standen bei den weiteren Plenarvorträgen die Themen Hygienekonzept, Qualitässicherung und Dauerhaftigkeit im Zentrum des Informationsaustauschs. Auch hier wurden diese Themen wie in den vorangegangenen Veranstaltungen unter dem Fokus der aktuellen Regelwerke sowie dem Stand der Technik und Wissenschaft beleuchtet.
Die über 100 Teilnehmer und Aussteller des 5. Trinkwasserkolloquiums konnten sich in 30 unterschiedlichen Fachvorträgen über die Anwendungen von Werkstoffen für den Neubau und die Instandsetzung (Beton, zementgebundene Werkstoffe, Flüssigkunststoffe, Folien und Platten) und zu speziellen Sonderthemen informieren.
Wie bei den 4 vorangegangenen Kolloquien konnte der Erfolg der Veranstaltung nur durch die bereitwillige Zusage und das Engagement der Referenten und die perfekte Organisation im Vorfeld und während der Veranstaltung durch die Technische Akademie Esslingen TAE in Zusammenarbeit mit der S.I.T.W. Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern e.V. gelingen. Für den geselligen und persönlichen Erfahrungsaustausch der Teilnehmer am Abend des ersten Tages sorgte wieder das perfekte Team der TAE mit einem gelungenen Grillabend bei idealem Sommerwetter.

Prof. Dr.-Ing. Manfred Breitbach
Hochschule Koblenz
56075 Koblenz



Das 6. Kolloquium “Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung” findet am 12. und 13. Mai 2020 statt.

 

 

TAE-Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung
TAE-Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung
TAE-Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung
TAE-Kolloquium Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung
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Ansprechpartner

Bauwesen, Energieeffizienz und Umwelt

Dipl.-Ing. Wolfgang Krause
wolfgang.krause@tae.de

Telefon +49 711 3 40 08-57
Telefax +49 711 3 40 08-65

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