Symposium Epoxidharze in der Elektrotechnik und Elektronik

14. und 15. Mai 2019
in Ostfildern bei Stuttgart

Call for Papers

Bereits Ende der vierziger Jahre wurden Epoxid (EP)-Harze als Werkstoffe der Elektrotechnik ein gesetzt. Sie haben seither in allen Bereichen der Elektrotechnik und Elektronik Eingang gefunden und immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dank ihres hervorragenden Eigenschaftsprofils sind die EP-Harze in der Lage, die unterschiedlichsten Aufgaben wie zum Beispiel als Isolierstoffe, als tragende Bestandteile oder als Schutz gegen störende Einflüsse zu erfüllen. Später sind Polyurethan (PUR)-Harze entwickelt worden, die vor allem als Vergussmassen in der Elektronik ihren Platz gefunden haben.

Der Fokus des ersten Symposiumtages liegt auf den Konsequenzen diverser REACH regulierungen auf die Verwendung von Isolierstoffen, Ausgangspunkt ist die Listung einiger Anhydridhärter als SVHC („besonders besorgniserregnede Stoffe“) unter REACH. Mögliche Alternativen, sowie die Folgen für die Verarbeitung und die Eigenschaften werden für einige Anwendungen dargelegt.
Die Hintergründe neuer REACH-Regulierungen und die möglichen Einflüsse auf Mittel- und Hochspannungsanwendungen werden erläutert. Zudem wird ein Ausblick auf die Zukunft der Energieversorgung und Konsequenzen für elektrotechnische Erzeugnisse und Materialien gegeben. Neue Entwicklungen der Verarbeitungstechnikrunden den Tag ab.

Der zweite Tag des Symposiums richtet das Augenmerk auf neue Entwicklungen für die Elektromobilität. Epoxidharze müssen hier neue Anforderungen erfüllen, im Bereich der Wärmeleitung, Temperaturwechselbeständigkeit, und sich dabei besonders schnell vergiessen lassen und Wicklungen imprägnieren. Es wird gezeigt, wie man den Anforderungen mit deutlich unterschiedlichen Eigenschaftsprofilen begegnet, sowie mit angepassten Verarbeitungskonzepten.
Neben der Hauptanwendung Elektromotor wird auch auf Batterieverguss eingegangen.

Traditionell ist ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung, neben der Berichterstattung über verschiedene Fragestellungen der Anwendung, eine Plattform für Begegnungen zwischen Forschungsinstituten, Anwendern und Herstellern des Materials zu schaffen.

Tagungssprache ist Englisch, um der zunehmenden Globalisierung Rechnung zu tragen und die Tagung für Teilnehmer aus dem nicht-deutschsprachigen Raum zu öffnen.

Leitung

Prof. Dr.-Ing. Hossein Borsi
Leibniz Universität Hannover

Dr. Hubert Wilbers
Huntsman Advanced Materials GmbH, Basel, Schweiz

Themenschwerpunkte

  • REACH: Stand der SVHC-Listung von 2 Härtern ((M)HHPA)
  • Auswirkungen der möglichen Listung der beiden Härter
  • Isolationsanforderungen an Komponenten der Mittel- und Hochspannung
  • Einführung in Imprägnier- und Giessharzsysteme
  • Typische Giess- und Imprägnierverarbeitungsprozesse (VPI bis ADG)
  • Zukunftstrends der Stromerzeugung, -verteilung und der Elektromobilität
  • Optionen für die automobile Elektromotorisolierung
  • Thermisches Management und Simulation in der Motorenisolierung

Vortragsanmeldung

Die Kurzfassung sollte enthalten:
> Titel des Vortrags
> Autor mit kompletten Kontaktdaten
> Co-Autoren mit Firma, Stadt, Land
> aussagekräftige Kurzfassung (max. 20 Zeilen)

Vortragsdauer
Die Vortragsdauer beträgt 30 Minuten
(plus 10 Minuten Diskussion).

Wichtige Termine
Einreichen der Kurzfassung                 5. November 2018
Mitteilung der Vortragsannahme   Ende November 2018
Abgabe Vortragsmanuskript                        12. April 2019

Bitte schicken Sie Ihre Kurzfassung bis 5. November per Mail an: andrea.zeh@tae.de.

Organisation und Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Roland Bach

Elektrotechnik, Elektronik und Energietechnik
Informationstechnologie

Dipl.-Ing. Roland Bach
roland.bach@tae.de
Telefon +49 711 3 40 08-14
Telefax +49 711 3 40 08-65

Andrea Zeh
andrea.zeh@tae.de
Telefon +49 711 3 40 08-52
Telefax +49 711 3 40 08-65

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