Betonbauwerke in der Trinkwasserspeicherung

Planung, Bau und Instandhaltung

In Zusammenarbeit mit der Fachvereinigung Schutz und Instandsetzung von Trinkwasserbehältern e.V.

Auf einen Blick

Kolloquium
neuer Termin in Planung
in Ostfildern

Veranstaltung Nr. 50020.00.005


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Beschreibung


Die DVGW-Regelwerke zu Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung W 300 wurden erarbeitet und neu strukturiert. Dieses Regelwerk besteht nun aus fünf Teilen.

Das 4. Kolloquium zur Trinkwasserspeicherung bietet eine aktuelle Plattform zum Erfahrungsaustausch über das Regelwerk und deren Kontext zu den korrespondierenden Normungen.

Neu aufgenommen wurden Instandsetzungsprinzipien, Auskleidungsprinzipien, und marktübliche Werkstoffe und Systeme. Weiterhin werden umfassende Regelungen zu den Eignungsversuchen im Labor und der Qualitätskontrolle bei der Bauausführung getroffen. W 316 regelt die Sparten Neubau, statisch-konstruktive Instandsetzung und trinkwasserberührte Oberflächen, neue Regelungen zur Qualifikation des Personals sowie mineralischen, polymeren und metallischen Werkstoffen.

Die Trinkwasserspeicher müssen von innen und von außen dicht sein, sie sollen möglichst keine Risse aufweisen. Die Oberflächen müssen fest, glatt und eben sowie poren- und lunkerfrei sein und dürfen nicht die Gefahr einer mikrobiologischen Beeinträchtigung durch bioverfügbare Materialien oder raue, morbide oder aufgeweichte Oberflächen bergen. Infolge der täglichen Fluktuation treten permanente hydraulische Druckschwankungen auf. Das Trinkwasser weist regionale Unterschiede hinsichtlich seiner kalkangreifenden Eigenschaften und seiner Zusammensetzung auf, es übt einen ständigen hydrolytischen Angriff auf zementgebundene Baustoffe aus.

Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Schulen oder Pflegeheime muss sichergestellt sein. Trinkwasserbehälter dienen der Löschwasserreserve und sind häufig in Katastrophenschutzpläne eingebunden. Die Lage der Wasserwerke in gewachsenen Bebauungsgebieten und ihre hydraulische Höhe im Versorgungsnetz erschweren vielfach die Überlegungen für einen Neubau. Dies führt
dazu, dass die Nutzungsdauer theoretisch mit „unendlich“ angesehen wird.

Tatsächlich sind viele Trinkwasserspeicher aus der Gründerzeit der Trinkwasserversorgung in Europa Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts heute noch in Betrieb. Aus diesen Überlegungen heraus muss der regelmäßigen Instandhaltung dieser Bauwerke besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

Der demografische und industrielle Wandel erfordert heute vielfach eine Anpassung an die vorhandenen Kapazitäten. Für die Trinkwasserspeicherung wurden besondere Regelwerke erarbeitet, die sich mit Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung sowie den Materialien und Auskleidungssystemen befassen. Trinkwasser ist das wichtigste Lebensmittel für den Menschen. An die Gewinnung, Speicherung, Aufbereitung und Verteilung des Trinkwassers werden daher sehr hohe Anforderungen gestellt.

Das Kolloquium „Trinkwasserspeicherung“ richtet sich daher an alle Beteiligten, die mit dem Umgang des Trinkwassers in der Planung, dem Bau, dem Betrieb und der Instandhaltung befasst sind. Das sind im Einzelnen Wasserversorger, Städte, Gemeinden, Wassermeister, Materialhersteller, Planungsbüros und Verarbeiter.

Parallel zu der Vortragsveranstaltung findet eine Fachausstellung statt.

Weitere Informationen finden Sie unter:
https://www.tae.de/go/trinkwasserspeicherung

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Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.
Beim gemeinsamen Mittagessen findet ein reger Austausch mit den Referenten statt. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Seminars eine Mappe mit ausführlichen Seminarunterlagen.

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