Fehleranalyse in der Fertigung

Produktionsprozesse stabil und sicher gestalten – dauerhaft sichern

Beschreibung

Produzierende Unternehmen unterliegen immer höheren Kundenforderungen bezüglich Lieferfähigkeit, Qualität und Flexibilität bei steigendem Kostendruck und kurzen Lieferzeiten. Somit sind termintreue Null-Fehler-Lieferungen genauso wichtig wie der Preis.
Da Qualität, Liquidität und Termintreue auch Leistung darstellen, erfordern sie eine wirksame Null-Fehler-Produktion mithilfe robuster Produktionsprozesse, auch über die gesamte Lieferkette.

Inhalte
> Verbesserung der Lieferqualität – kein Fehler geht zum Kunde
> Lean Prinzipien und Null-Fehler-Produktion
> Ordnung, Sauberkeit, Patenschaften, 6-S-Methode
> Fehlervermeidung, Fehler erkennen und dauerhaft beheben, Ausschuss senken
> Strategien, Methoden und Tools, um die Produktion und die Prozesse nachhaltig zu verbessern
> Stichprobensysteme und Regelkreise zur Absicherung der Qualität
> systematische Fehlerprävention und Dokumentation
> Shopfloor Management/Mitarbeiter in die Qualitätsoptimierung integrieren
> Fehlermanagement, Dokumentation, sinnvolle QS-Kennzahlen

Ziel der Weiterbildung

Im Seminar werden Instrumente und präventive Methoden vermittelt, um Schwachstellen im Produktionsablauf sichtbar zu machen und Abstellmaßnahmen einzuleiten. Die Fertigungsprozesse werden dauerhaft stabilisiert, insbesondere bei immer kleiner werdenden Losgrößen und steigender Variantenvielfalt. Ein funktionierendes Qualitätsmanagement in der Produktion trägt dazu bei, die Produktivität zu steigern und die Lieferqualität/-treue zu erhöhen.

Methodik
> Vorträge, Fallstudie, Strategieanalysen, Systematiken

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Qualitätssicherung/-management, Prozessverantwortliche, Arbeitsvorbereitung, Produktionsleiter, Entwicklungs-, Konstruktionsleiter, Qualitätsbeauftragte, Teamleiter aus der Fertigung

Inhalte

Stand der letzten Durchführung:

Montag, 19. und Dienstag, 20. November 2018
8.45 bis 12.00 und 13.30 bis 16.45 Uhr

1. Fehlermanagement, Fehler erkennen, Ursachen dauerhaft beseitigen
> Lean Prinzipien, Prozesse standardisieren
> Erfassen und Beschreiben von Prozessen/Tätigkeiten
> Prozessorientierung als neuer Ansatz

2. Technische Voraussetzungen
> Anlageninstandhaltung, Wartungsintervalle einhalten
> Werkzeuginstandhaltung, Regelkreise einrichten, Losgrößen auf Wartungsintervalle ausrichten, Prüfmittelmanagement
> Dokumentation der Ergebnisse, Basis für Abstellmaßnahmen

3. Organisatorische Voraussetzungen
> Qualitätsmanagement in der Arbeitsvorbereitung
> Qualitätsmanagement in der Lieferkette Einkauf, Lieferant
> Qualitätsmanagement im Wareneingang, Lager
> Qualitätsmanagement in der Produktion

4. Personelle Voraussetzungen
> Schulungen, Anlernprozesse, Audits
> Mehrfachqualifikation anstreben, Job-Rotation
> Sensibilität für Verschwendung und nicht-wertschöpfende Tätigkeiten aufbauen, nachhaltig installieren
> Rüstprobleme stabilisieren

5. Standards zur Prozesskontrolle in der Fertigung – visuelles Management
> Ordnung, Sauberkeit, Qualität, 6-S-Methode, Schärfung des Verschwendungsbewusstseins (MUDA) in der Produktion erreichen
> systematische Fehlersammlungen, Shopfloor-Management, methodisches Vorgehen, Werker-Selbstkontrolle, Visualisieren der Qualität
> Produktivitätsüberwachung und Kennzahlen

6. Ergebnisqualität verbessern – erfolgreiche Umsetzung mit Beispiel
> IST-Zustand
> Fehlersammlung und kritische Würdigung
> statistische Auswertung und Gründekatalog
> Abstellmaßnahmen – Kontrolle auf Wirksamkeit

Fragen der Teilnehmer diskutieren, Besprechung von Randproblemen

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.

Die nächsten Termine

neuer Termin in Planung

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