Grundlagen der ISO 26262

Beschreibung

Seit Ende 2011 hat die Norm ISO 26262 für die funktionale Sicherheit im Automobilbereich den Status eines internationalen Standards. Welche Konsequenzen sind aus der ISO 26262 im Hinblick auf die Bearbeitung von Projekten im Umfeld sicherheitsrelevanter Systeme für den Automobilbereich zu ziehen? Welche Vorgehensweisen haben sich bewährt?

Ziel des Seminars

Das Seminar gibt eine Einführung in die Entwicklung sicherheitsrelevanter Funktionen unter Berücksichtigung der ISO 26262. Es werden die grundlegenden Aspekte der Norm vorgestellt, beispielsweise die ganzheitliche Betrachtung der Sicherheit in einem Lebenszyklus sowie Vermeidung systematischer wie zufälliger Fehler.

Schwerpunkte sind die Durchführung von Gefährdungs- und Risikoanalyse, Konzept- und nachfolgenden Entwicklungsphasen der ISO 26262 unter Berücksichtigung des empfohlenen Vorgehens und der Spielräume bei der Erreichung der Normziele.

Grundlegende Kenntnisse zu Entwicklungsprozessen oder vergleichbaren Sicherheitsstandards wie zum Beispiel IEC 61508 sind vorteilhaft, aber keine zwingende Voraussetzung.

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen
ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Manager, Projektleiter und Entwickler, deren aktuelles oder zukünftiges Aufgabengebiet die Entwicklung und/oder Bereitstellung sicherheitsrelevanter elektrischer/elektronischer Systeme in Kraftfahrzeugen umfasst

Seminarthemen im Überblick

Stand der letzten Durchführung:

Montag, 19. bis Donnerstag, 22. Februar 2018
Montag bis Mittwoch: 9.00 bis 12.15 und 13.15 bis 17.00 Uhr
Donnerstag: 9.00 bis 13.00 Uhr – Prüfung

1. Einführung in das Thema funktionale Sicherheit

2. Funktionales Sicherheitsmanagement
> Rolle des Safety-Managers
> Planung, Dokumentation und Nachweis funktionaler Sicherheit

3. Konzeptphase der sicherheitsgerichteten Entwicklung
> Gefährdungs-/Risikoanalyse
> ASIL-Einstufung
> Funktionales Sicherheitskonzept
> Konzept und Anwendung der ASIL-Dekomposition

4. Systementwicklung
> Technisches Sicherheitskonzept
> Überblick über Analysemethoden
> Sicherheitsvalidierung und -assessment

5. Grundlagen Hardwareentwicklung
> Überblick Fehlerarten und geforderte Metriken
> Zusammenspiel mit Softwareentwicklung
> Bestimmung von HW-Metriken durch Anwendung der FMEDA

6. Softwareentwicklung
> Anforderungen an die sicherheitsgerichtete Verifikation
> Traceability
> Modellbasierte Entwicklung
> Toolqualifizierung

7. Produktion, Wartung und Außerbetriebnahme
> Organisatorische Maßnahmen in Betriebs-, Reparaturanweisungen

8. Verteilte Entwicklung
> Development Interface Agreement

Wichtige Themen werden anhand anschaulicher Beispiele vorgestellt, beziehungsweise gemeinsam erarbeitet.

Prüfung (optional) mit separater Gebühr

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.

Die nächsten Termine

neuer Termin in Planung

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