Medizinproduktegesetz in Pflegeheimen und ambulanten Diensten anwenden

Risikomanagement für Medizinproduktebeauftragte

Auf einen Blick

2 Tages-Seminar
neuer Termin in Planung in Ostfildern bei Stuttgart
Veranstaltung Nr. 35226.00.001


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Beschreibung

Der Anteil der technischen Hilfsmittel im Bereich Pflege und Betreuung nimmt stetig zu. Die daraus resultierenden Gefahren machen ein Risikomanagement notwendig. Wichtig ist vor allem die immer aktuelle und fundierte Qualifikation und Schulung der Anwender.
Mit Verabschiedung der Zweiten Verordnung zur Änderung medizinprodukterechtlicher Vorschriften wurden drei Rechtsverordnungen im Medizinproduktewesen geändert. Geändert wurden die Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV), die Medizinprodukte-Sicherheitsplanverordnung (MPSV) und die Verordnung über Medizinprodukte. Im Wesentlichen traten diese Verordnungen am 01.01.2017 in Kraft.

Ziel der Weiterbildung

Die Teilnehmer sind nach dem Seminar in der Lage, in ihrer Pflegeeinrichtung ein gezieltes Risikomanagement einzuleiten beziehungsweise zu initiieren.
Unterschiedliche Medizinprodukte, die in der jeweiligen Einrichtung zum Einsatz kommen, werden nach aktiven und nichtaktiven Medizinprodukten unterschieden. Die Tätigkeit eines Medizinproduktebeauftragten kann angestrebt werden. Dabei muss es sich um eine sachkundige und zuverlässige Person mit medizinischer, naturwissenschaftlicher, pflegerischer, pharmazeutischer oder technischer Ausbildung handeln.

Die Teilnehmer erhalten ein Skript, das alle notwendigen Checklisten nach den gesetzlichen Vorgaben enthält.

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen
ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Mitarbeiter aus Pflegeeinrichtungen (Pflegeheime, Ambulante Dienste, Hospize u.a.) mit medizinischer, naturwissenschaftlicher, pflegerischer, pharmazeutischer oder technischer Ausbildung

Inhalte

Stand der letzten Durchführung:

Donnerstag, 6. und Freitag, 7. Dezember 2018
9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr

1. Einführung
> Definitionen nach RL 93/42 EWG, MPG und MPBetreibV
> Aufbau der MPBetreibV
> Parallelen zum Arbeitsschutzrecht

2. Messtechnische und sicherheitstechnische Kontrollen
> Wer ist zuständig?
> Wer führt durch?
> Wer ist nachweispflichtig?

3. Der Medizinprodukte-Beauftragte
> rechtliche Stellung
> Aufgaben
> Anforderungen an den Stelleninhaber
> Verpflichtung zu Benennung
> Einweisungen und Funktionsprüfungen

4. Medizinproduktebuch
> Inhalte
> Beispiele zur Führung des Medizinproduktebuchs
> Bestandsverzeichnis oder Medizinproduktebuch

5. Aufgaben und Verantwortlichkeiten von
> Betreiber
> Anwender
> Medizintechnik
> vom Betreiber beauftragte Person

6. Instandhaltung und kombinierter Betrieb von Medizinprodukten und Zubehör
> Wirtschaftlichkeitsaspekte
> Tauglichkeit und mögliche Komplikationen

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.

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