Toleranzkettenrechnung und deren Optimierung

Arithmetische und statistische Absicherung von Baugruppen

Auf einen Blick

2 Tages-Seminar
neuer Termin in Planung in Ostfildern
Veranstaltung Nr. 34654.00.003


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Beschreibung

Der sichere Einsatz von Form- und Lagetoleranzen ist heutzutage unabdingbar, um ein Bauteil eindeutig beschreiben zu können und damit seine Funktion sicherzustellen. Dabei ist fast jedes Bauteil nur Teil einer Baugruppe. Die rechnerische Absicherung von Baugruppen ist daher der nächste Schritt. Zum einen, um das Toleranzkonzept der einzelnen Bauteile auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Durchgängigkeit hin abzusichern. Zum anderen, um die Montierbarkeit und Funktionserfüllung der gesamten Baugruppe zu gewährleisten. Gleichzeitig lassen sich Schwachstellen leichter identifizieren und entsprechende Maßnahmen zur Optimierung ableiten. Hier liegt ein enormes Potenzial zur Kosten- und Zeitersparnis.

Ziel des Seminars

Nach einer Auffrischung der wichtigsten Themen aus dem Bereich Form- und Lagetoleranzen wird anhand praxisnaher Beispiele der Aufbau von Toleranzketten vermittelt. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Berechnung und deren sinnvoller Einsatz für verschiedene Anwendungsfälle aufgezeigt. Anhand der Ergebnisse und Zielvorgaben werden verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung der Toleranzkonzepte erörtert.

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen
ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Entwickler, Konstrukteure, Fertigungsplaner im Maschinen- und Anlagenbau sowie Automobilindustrie/-zulieferer, Luft- und Raumfahrt

Bitte bringen Sie einen wissenschaftlichen Taschenrechner mit!

Seminarthemen im Überblick

Stand der letzten Durchführung:

Mittwoch, 29. und Donnerstag, 30. März 2017
9.00 bis 12.15 und 13.30 bis 17.00 Uhr

1. Auffrischung Form- und Lagetoleranzen
> Unterschied Form- und Lage
> Aufnahmekonzepte/Bezugssysteme
> Tolerierungsgrundsätze
> Maximum-Material-Prinzip

2. Was sind Funktionsmaße? Einführung in die funktionelle Bemaßung
> Definition kritischer Schnittstellen
> Priorisierung und Kaskadierung

3. Wie erstelle ich eine Toleranzkette?
> Toleranzketten innerhalb von Bauteilen
> Toleranzketten über mehrere Bauteile hinweg

4. Arithmetische Toleranzketten oder die Berechnung des Worst Case
> Aufstellen der Schließmaßgleichung
> Berechnung und Interpretation

5. Statistische Grundlagen. Wann rechnet man statistisch?
> Ursachen von Streuungen
> Kennenlernen der wichtigsten statischen Kennzahlen (Mittelwert, Standardabweichung, Cp, Cpk)
> Verteilungsarten (normal, trapez, …)
> Unterschied zur arithmetischen Berechnung

6. Statistische Toleranzketten
> Aufstellen der Schließmaßgleichung
> Berechnung und Interpretation

7. Lineare – nichtlineare Toleranzketten
> Was sind Ursachen für Nichtlinearitäten?
> Ermittlung von Geometriefaktoren

8. Optimierung eines Toleranzkonzeptes
> Vorstellung verschiedener praktischer Ansätze (konstruktiv, montageseitig, …) und deren Auswirkung auf das Ergebnis

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.
Beim gemeinsamen Mittagessen findet ein reger Austausch mit den Referenten statt. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Seminars eine Mappe mit ausführlichen Seminarunterlagen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Teilnehmer begrenzt um den optimalen Lernerfolg zu garantieren.

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