Wertorientierte Organisationsführung auf Basis des Value Management

Auf einen Blick

2 Tages-Seminar
neuer Termin in Planung
in Ostfildern

Veranstaltung Nr. 34948.00.001


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Beschreibung

Die Methode VoliOVM© ermöglicht Ihnen, die durchgängige Wirtschaftlichkeit Ihrer Organisation mit internen Mitarbeitern herzustellen. Unabhängig davon, ob Sie letztlich Produkte oder Prozesse optimieren wollen, oder ob Sie auf oberster Kennzahlenebene unvertretbare Abweichungen bei Erträgen, Aufwendungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen etc. reduzieren wollen – die Methode VoliOVM© in Verbindung mit dem Value Management bietet eine strukturierte und teamorientierte Vorgehensweise an.

Ziel der Methode VoliOVM© ist es, mit internen Mitarbeitern eine wirtschaftliche und wertorientierte Standortbestimmung in Organisationen durchzuführen. Sie basiert auf einem Arbeitsplan und unterstützt strategische Optimierungen mit einer weiteren Basismethode Value Management mittels eines internen Teams.
Aus der GuV und Bilanz abgeleitete Daten werden zu spezifischen Organisationskennzahlen transformiert und in ein ausgewähltes Kennzahlensystem (ROI, RL, ZVEI u.a.) integriert. Aus Ex-post- und statischen, (teil-)dynamischen Ex-ante-Analysen werden Werttreiber und Wertvernichter ermittelt. Diese werden disaggregiert und in (nicht)vertretbare Abweichungen differenziert. Nicht vertretbare Abweichungen werden als (Teil-)Projekte definiert. Nach Projektfreigabe durch die Geschäftsleitung wird in Teamarbeit mithilfe eines zertifizierten Arbeitsplans (EN 12973 oder RL 2800) der Ist- und Soll-Zustand ermittelt. Im Ergebnis werden ausschließlich realisierbare (Teil-)Lösungen erarbeitet und der Geschäftsleitung präsentiert sowie vom internen VoliOVM©-Team umgesetzt.
Abschließend wird ein Kennzahlencontrolling implementiert und durch die internen VoliOVM©-Teammitglieder dauerhaft – und ohne externe Hilfe – gepflegt.

Lernschritte im Seminar
> Aufbau einer Gewinn- und Verlust- sowie Bilanzrechnung
> Integration der GuV- und Bilanzdaten in ein originäres (ROI-)Kennzahlensystem
> Erweiterung des originären Kennzahlensystems um derivative Kennzahlen
> Ermittlung von relativen Abweichungen
> Disaggregation von Kennzahlen mit nicht vertretbaren Kennzahlenabweichungen
> Werttreibermodell mit Wertsteigerer und Wertvernichter fixieren
> Hinzuziehung des Value Management zur Bearbeitung der Wertsteigerer und Wertvernichter
> Anwendung einer interdisziplinären und systematischen Arbeitsweise
> Projekte aus den Wertsteigerungs- und Wertvernichtungspotenzialen definieren
> Funktionensammlung, Funktionenbeschreibung, Funktionengliederung und Funktionenkostenmatrix (Funktionenleistungsmatrix)
> Erarbeiten praxisorientierter realisierbarer Lösungen mittels diskursiver (logisch-kombinativer) und intuitiver (kreativer) Verfahren
> Lösungen implementieren
> Kennzahlenprüfung nach Realisierung der Lösungen


Praxis- und Teilnehmerbezug
Im Seminar wird eine durchgängige Übung am PC mit dem Programm Excel durchgeführt. Bitte bringen Sie hierfür einen eigenen Stick mit.

Ziel des Seminars

Im Seminar erstellen die Teilnehmer ein Kennzahlensystem aus den GuV- und Bilanzdaten. Dieses originäre System wird um wichtige derivative Kennzahlen erweitert. Eine anschließende Abweichungsanalyse zeigt die nicht vertretbaren Kennzahlenabweichungen auf. Diese werden dann disaggregiert und in Werttreiber oder Wertvernichter aufgespalten, sortiert und als (Teil-)Projekte definiert. Mit dem sich anschließenden mehrstufigen Value Management-Arbeitsplan erfolgen eine Ist- und eine Soll-Zustandsbeschreibung. Im Ist-Zustand wird eine Funktionenanalyse und -gliederung durchgeführt, deren Ergebnisse in einer Funktionenkosten- oder Funktionenleistungsmatrix abgebildet und priorisiert werden. Danach werden mit Lösungsfindungsmethoden die priorisierten Ausreißer aus den Matrizen bearbeitet und optimiert. Deren Ergebnisse fließen wieder in die disagreggierten Kennzahlenbestandteile ein, sodass im Endergebnis die Kennzahlenabweichung reduziert oder beseitigt wird. Die Optimierungsergebnisse der einzelnen Kennzahlenabweichungen werden wiederum in einem Kennzahlensystem abgebildet. Eine erneute Messung erfolgt dann über übergeordnete Spitzenkennzahlen (z. B. ROI).

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert. DQS-Zertifizierung

Teilnehmerkreis

Adressaten der Methode sind Vorstände, Geschäftsführer und Controller von kleinen und mittleren Organisationen, die auf „Knopfdruck“ Kennzahlen wie Umsatzrentabilität, Liquidität, Working Capital, Fremdkapital- und Investitionsquote, Eigen- & Gesamtkapitalrentabilität, ROI, CFROI, EBIT, EBITA, CVA, EVA, RONA, ROCE u.a. gewinnen und die Wirtschaftlichkeit ihrer Organisation überprüfen wollen.

Seminarthemen im Überblick

Stand der letzten Durchführung:

Mittwoch, 7. Dezember 2016
9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr

1. Value Management/Wertanalyse
> Definition Value Management/Wertanalyse
> historische Entwicklung

2. Wertschöpfung
> Definition interne und externe Wertschöpfung
> Wertschöpfung als organisatorischer Maßstab
> Messung der Wertschöpfung mittels Kennzahlen

3. Ort der Entstehung der Wertschöpfung
> Wertschöpfungskette
> Ansätze zur Optimierung
> Rechnungslegung als Datenbasis für wertschöpferisches Handeln

4. Kennzahlensysteme mit integrierten Bilanz- und GuV-Daten
> Interessensgruppen, Grobziele und Kennzahlen
> Kennzahlensysteme: DuPont-, ZVEI-, RL-Kennzahlensystem, Balanced Scorecard

5. Kennzahlenanalyse als Ausgangsbasis zur Messung der Wertschöpfung
> finanzwirtschaftliche Kennzahlen
> erfolgswirtschaftliche Kennzahlen
> Kennzahlen der Bereiche
> Kennzahlen der Zukunftsvorsorge


Donnerstag, 8. Dezember 2016
9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr

6. Sensitivitätsanalysen durchführen
> Aufbau eines DuPont-Systems aus Zahlen der GuV und Bilanz
> Vorjahr- und Geschäftsjahr-Vergleiche
> Vorjahr-, Geschäftsjahr- und Soll-Vergleiche
> Erfassung derivativer Kennzahlen
> Abweichungsanalysen durchführen

7. Werttreiber
> Werttreiber, Werttreiberarten, -hierarchien
> Werttreiber als Fixpunkte von Wertsteigerungsstrategien
> Priorisierung der kritischer Werttreiber

8. Ableitung von Projekten
> Priorisierung der Projekte
> Wertentwicklungsplan aufstellen mit Hilfe der Potenzialanalyse
> Einsatz spezifischer Arbeitspläne

9. Einsatz des Value Management
> Planung und Priorisierung der Projekte durchführen
> umfassende Daten über die Studie sammeln
> Funktionenanalyse, Kostenanalyse, Detailziele
> Sammeln und Finden von Lösungsideen
> Bewertung der Lösungsideen
> Entwicklung ganzheitlicher Vorschläge
> Präsentation der Vorschläge
> Realisierung einleiten

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.
Beim gemeinsamen Mittagessen findet ein reger Austausch mit den Referenten statt. Jeder Teilnehmer erhält zu Beginn des Seminars eine Mappe mit ausführlichen Seminarunterlagen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Teilnehmer begrenzt um den optimalen Lernerfolg zu garantieren.

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