Fachreferent/-in Wertstrom-Engineering (TAE)

Optimierte Prozesse in der schlanken Produktion

Auf einen Blick

Zertifikatslehrgang
neuer Termin in Planung in Ostfildern
Veranstaltung Nr. 60075.00.004


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Beschreibung

Wertstrom-Mapping und -Design ist die zentrale Methode des Lean-Baukastens, um Geschäftsprozesse zu optimieren.

Schnell und effizient wird ein Bild des Ist-Zustands der Abläufe erstellt, um dann in systematischer Weise Wege zur Verbesserung zu ermitteln. Kürzere Durchlaufzeiten, Flexibilität, Stabilität und vor allem Effizienz sind die Ziele, die mit dieser Methode erreicht werden. Wann immer Abläufe optimiert werden sollen, ist Wertstrom-Engineering die Methode der Wahl.

Viele Unternehmen setzen die bewährte Methode mittlerweile regelmäßig ein. Die systematische Vorgehensweise und die Beteiligung aller Mitarbeitenden im Betrachtungsbereich führen zu Ergebnissen mit hoher Akzeptanz. Für eine schnelle und zuverlässige Umsetzung der entwickelten Konzepte und Lösungen wird eine fundierte Basis gelegt.

Ziel des Seminars

Die Methode wird im Lehrgang ausführlich dargestellt. Die Teilnehmenden sind anschließend in der Lage, sie im eigenen Betrieb selber durchzuführen. Dazu werden zum einen die theoretischen Grundlagen vermittelt, die man zum Verständnis und zur Anwendung der Methode benötigt. Vor allem wird jedoch mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis, die teilweise als Video eingespielt werden, die praktische Anwendung erläutert und eingeübt.
Die Teilnehmenden erstellen selber Wertstrom-Mappings und erarbeiten Lösungen für verschwendungsfreie Abläufe.
Weiterhin wird auf die neueste Weiterentwicklung „Process Mining“ eingegangen, und es werden dessen Möglichkeiten vorgestellt.

Das Seminar behandelt die Themenblöcke
> Wertstromdesign, Lean Production und Toyota Produktionssystem
> Fluss: Prozessketten, Fließfertigung
> Push-System, Pull-System: Möglichkeiten und Grenzen
> Fertigen nach Kundenauftrag, Reduzierung der Losgrößen (One-Piece-Flow), Produktionslogistik
> Anwendung in Produktion, Logistik und Büro

Methodik
> Erarbeitung eines Mappings anhand von Fallbeispielen
> Ableitung von Soll- und Zielzuständen sowie exemplarischen Maßnahmeplänen
> Übertragung auf eigene Fälle der Teilnehmer/-innen

Der Austausch zwischen Referenten und Teilnehmenden aus anderen Unternehmen hilft, voneinander zu lernen und die Wertstrom-Methodik auf Prozesse des eigenen Unternehmens zu übertragen.
Fallbeispiele der Referenten und der Teilnehmenden ermöglichen eine praxisnahe Diskussion und Anwendung der Methode.

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen
ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Verantwortliche für Produktion und Logistik sowie Mitarbeiter in Arbeitsvorbereitung/Industrial Engineering, die Arbeitsabläufe und Produktionslogistik planen und gestalten, zum Beispiel Produktionsingenieure, Arbeitsvorbereiter, Prozessoptimierer, Mitarbeiter aus der Materialwirtschaft und ähnliche Funktionen.

Die Teilnehmer/-innen verantworten eine Kombination aus Betriebswirtschaft, Technik und Management. Im Vordergrund stehen Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Produktionsabläufe.

Seminarthemen im Überblick

Stand der letzten Durchführung:

Dienstag, 12. bis Donnerstag, 14. September 2017
9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr

Erstellen eines Mappings anhand einer „realen“ Arbeitsumgebung

Nach einer Einführung in die grundlegenden Ansätze der Wertstrom-Philosophie und die dahinter liegende Theorie wird anhand eines aufbereiteten Praxisbeispiels eine „Wertstrom-Landkarte“, ein sog. Mapping, erstellt. Dieses Mapping umfasst die Darstellung der Arbeitsprozesse in einem ausgewählten produzierenden Unternehmen. Die einzelnen Prozesse werden durch entsprechend vorbereitete Videos, die vorab in einem produzierenden Unternehmen erstellt wurden, gezeigt und erläutert.
Dadurch wird es ermöglicht, in der Arbeitsumgebung des Lehrgangs wie vor Ort in einer Produktionsumgebung zu arbeiten und die Erstellung eines Mappings in nahezu realer Umgebung zu erlernen und einzuüben.

Merkmalsaufnahme und Abbildung der Abläufe

Zur Erstellung des Mappings gehört die Beobachtung der Prozessabläufe und Aufnahme der entsprechenden Merkmale. Weitere Informationen, wie Steuerung, Informationsfluss, Mengen, Kunden und Lieferanten werden schrittweise in die Übung eingespielt.
Ziel ist, dass die Teilnehmer/-innen sicher werden in der Erstellung von Mappings, und entsprechende Abläufe im eigenen Unternehmen nach dem Lehrgang selbstständig darstellen können.

Gestaltung effizienter Abläufe

Aufbauend auf diesem ersten Schritt werden dann die Möglichkeiten und Methoden zur Reduzierung von Verschwendung und Gestaltung effizienter Abläufe vorgestellt und erarbeitet. Zunächst wird identifiziert, wo und in welcher Form Verschwendung zu erkennen ist, um dann erste Maßnahmen abzuleiten. Dazu werden die entsprechenden Schritte des Wertstrom-Engineering vorgestellt und anhand von Beispielen erläutert. Die Teilnehmer/-innen übertragen diese dann auf das vorher erarbeitete Mapping und erarbeiten mögliche Soll-Zustände.

Behandelte Themen und Methoden des Wertstrom-Engineering

> Produktion im Kundentakt
> Produktion im Fluss, Pull-on-Demand
> Einzelstückfluss (One-Piece-Flow), Reduzierung der Losgrößen
> Produktionssynchronisierung und -nivellierung
> Vereinfachung der Planung, selbststeuernde Regelkreise, Kanban und Supermärkte
> Produktionslogistik als Steuerungsfunktion, Milkrun und Heijunka
> Voraussetzungen für verschwendungsreduzierte Abläufe: SMED, 5S, Gemba
> Operators Balance Chart

Maßnahmen zum Erreichen des Zielzustands

Über die Erstellung eines Soll-Zustands hinaus werden dann die notwendigen Maßnahmen zum Erreichen dieses Zielzustands abgeleitet und besprochen, ebenso wie notwendige Schritte, den Verbesserungsprozess erfolgreich zu etablieren. Dazu zählen Fragen des Projektaufbaus ebenso dazu wie vor allem die Anforderungen an Projektleitung, Führungskräfte und an der Umsetzung beteiligte Personen.

Weitere Anwendungsfälle

Die Übertragung des vorliegenden Praxisbeispiels auf andere Anwendungsfälle wird intensiv besprochen. Dazu zählen Themen wie Einzelfertigung, variantenreiche Produktion oder auch Prozessindustrie, aber auch Auftragsabwicklung und andere Unternehmensbereiche. Die Teilnehmenden sind aufgefordert, ihre eigenen Anwendungsfälle vorzustellen und zu diskutieren.

Quantifizierbarkeit der Erfolge

Schließlich wird auch die Frage betrachtet, wie Aufwendungen und Erfolge quantifizierbar ermittelt werden können und welche Formen eines Projekt-Controllings im Wertstrom-Engineering sinnvoll sind. Dazu zählen sinnvolle Kennzahlen, aber auch Zeitpläne und die Visualisierung von Projektständen.

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Teilnehmer begrenzt, um den optimalen Lernerfolg zu garantieren.

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