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Hybridbauteile aus Polymeren und Metall

Schwerpunkt: Maschinen, Anlagen, Werkzeuge und Verfahren
Beginn:
18.04.2023 - 09:00 Uhr
Ende:
19.04.2023 - 16:30 Uhr
Dauer:
2,0 Tage
Veranstaltungsnr:
35777.00.002
Leitung
Ostbayerische Technische Hochschule (OTH)
Alle Referent:innen
Präsenz oder Online
EUR 1.150,00
(MwSt.-frei)
Referent:in

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und promovierte nach mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) Aachen schließlich an der RWTH Aachen. Von 2003 bis 2005 war er bei der Engelmann Automotive GmbH, Wedemark, in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich der Automobilzulieferindustrie tätig. In den Jahren 2005 bis 2010 arbeitete er in der Konsumgüterindustrie als Leiter Forschung und Entwicklung / Patentwesen bei der Firma M+C Schiffer GmbH, Neustadt/Wied (Fernthal). Seit Dezember 2010 ist Dr. Jüntgen als Professor an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden tätig und lehrt dort unter anderem Kunststofftechnik/Kunststoffverarbeitungstechnik, Konstruktion, Werkzeugbau und Klebtechnik.

Beschreibung
Polymere und Metalle gehören heutzutage in zahlreichen Industriebereichen zu den bedeutendsten Konstruktionswerkstoffen. Während beide Werkstoffgruppen bei diversen Anwendungen oftmals in unmittelbarer Konkurrenz stehen (Stichwort „Werkstoffsubstitution“), ergeben sich zunehmend hingegen auch hybride Applikationen, bei denen die Vorzüge der jeweiligen Konstruktionswerkstoffe sinnvoll in einem Hybridbauteil vereint werden. Auf diese Weise können beispielsweise leistungsfähige Leichtbau-Produkte mit hervorragenden gewichtsspezifischen mechanischen und/oder thermischen Eigenschaften sehr wirtschaftlich als Hybridbauteile produziert und eingesetzt werden.

Ausgehend von der vielfältigen Maschinen-/Anlagen- und Werkzeugtechnik lernen die Seminarteilnehmer/-innen in diesem Seminar die unterschiedlichen Verfahrenstechniken zur Fertigung leistungsfähiger Hybrid-Bauteile aus Kunststoff und Metall kennen – unter Berücksichtigung der besonderen werkstoffspezifischen Eigenschaften der Kunststoffe und Metalle. Wirtschaftliche Betrachtungen runden die vielschichtigen technischen Aspekte der Hybridtechnik ab. Zudem besteht im Rahmen des Seminars für die Teilnehmer/innen die Möglichkeit zur fachlichen Diskussion konkreter, individueller Hybridanwendungen.

Ziel der Weiterbildung

> umfassender Überblick zu Hybridbauteilen aus diversen Industriebereichen (Automotive, Elektronik, Konsumgüter, …)
- Verständnis für unterschiedliche Konstruktionswerkstoffe und Verfahren
- Kennenlernen der unterschiedlichen ein- und mehrstufigen Fertigungsmöglichkeiten (Anlagen, Werkzeuge, vor- und nachgelagerte Prozesse)
- Kostenabschätzung von Werkzeugen und Teilen
Inhalte
Dienstag, 18. und Mittwoch, 19. April 2023
9:00 bis 12:15 und 13:15 bis 16:30 Uhr

Einführung in die Technologien
- kleine Werkstoffkunde der Kunststoffe und Metalle
- besondere Eigenschaften im Hinblick auf: Dichte, E-Modul, Wärmeleitfähigkeit, Wärmeausdehnung, Schwindungsverhalten, Oberflächenenergien
- Einführung in die Verfahrenstechniken: Spritzgießen und Transferpressen sowie Normalstanzen und Feinstanzen

Maschinen, Anlagen und Werkzeuge
- Spritzgießmaschinen, Spritzgießwerkzeuge, Sonderwerkzeuge
- Stanzautomaten und Pressen, Antriebsarten, Werkzeugtechniken, Funktionen

PMA (Post Molding Assembly)
- Hybridmontagetechnik (zwei- oder mehrstufiger Fertigungsprozess)
- Anwendungsbeispiele: Beschichten und Fügen, Kleben, Onsert-Technik, Schweißen, Schrauben, Nieten, Clinchen, Heißverstemmen, Umformen, Montieren, Einpressen,…

IMA (In-Mold Assembly)
- integrierter, einstufiger Fertigungsprozess
- Anwendungsbeispiele: Insert- und Outsert-Technik, Hybridtechnik (großflächige Verbunde)
- Toleranzen und Qualitätsanforderungen an die Hybridkomponenten
- Zuführtechnik und Prozessüberwachung
- konkrete Anwendungsfälle (z.B. Negativkorrektur / Vorbombierung in Werkzeugen, Reel to Reel, …)

Umspritzen der elektronischen Komponenten
- LPM (Low Pressure Molding)
- Duroplastverarbeitung (Epoxidharz)
- Ermittlung der Teilekosten
- Abschätzung der Kosten für Werkzeuge

Individuelle kundenspezifische Diskussion
- Möglichkeit zur Diskussion individueller Anwendungen
Teilnehmer:innenkreis
Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen: Konstruktion / Entwicklung, Arbeitsvorbereitung, Produktion, Projektleitung, Qualität, Beschaffung
Referent:innen

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen

Prof. Dr.-Ing. Tim Jüntgen studierte Maschinenbau mit Schwerpunkt Kunststofftechnik an der RWTH Aachen und promovierte nach mehrjähriger Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) Aachen schließlich an der RWTH Aachen. Von 2003 bis 2005 war er bei der Engelmann Automotive GmbH, Wedemark, in verschiedenen leitenden Positionen im Bereich der Automobilzulieferindustrie tätig. In den Jahren 2005 bis 2010 arbeitete er in der Konsumgüterindustrie als Leiter Forschung und Entwicklung / Patentwesen bei der Firma M+C Schiffer GmbH, Neustadt/Wied (Fernthal). Seit Dezember 2010 ist Dr. Jüntgen als Professor an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Amberg-Weiden tätig und lehrt dort unter anderem Kunststofftechnik/Kunststoffverarbeitungstechnik, Konstruktion, Werkzeugbau und Klebtechnik.

Dipl.-Ing. (FH) Roland Ludwig

Roland Ludwig hat Maschinenbau in Offenburg studiert und ist Geschäftsführer der BANATENG GmbH. Er ist schwerpunktmäßig im Bereich Technologieberatung (auch in osteuropäischen Ländern) unterwegs und blickt auf eine 30-jährige Industriekarriere zurück. Er hat unterschiedliche Positionen von der Betriebsleitung bis zur Geschäftsführung durchlaufen. Einen weiteren wichtigen Part in seinen Aktivitäten macht das Thema Lean Management aus. Seine großen Erfahrungen in den einzelnen Fertigungsbereichen bilden dabei eine solide Basis, um Verschwendungen in den Prozessen zu erkennen und zu eliminieren.

Veranstaltungsort

Technische Akademie Esslingen

An der Akademie 5
73760 Ostfildern
Anfahrt

Die TAE befindet sich im Südwesten Deutschlands im Bundesland Baden-Württemberg – in unmittelbarer Nähe zur Landeshauptstadt Stuttgart. Unser Schulungszentrum verfügt über eine hervorragende Anbindung und ist mit allen Verkehrsmitteln gut und schnell zu erreichen.

Anfahrt und Parken: TAE - Technische Akademie Esslingen
Gebühren und Fördermöglichkeiten

Die Teilnahme beinhaltet Verpflegung (vor Ort) sowie ausführliche Unterlagen.

Preis:
Die Teilnahmegebühr beträgt:
1.150,00 € (MwSt.-frei) pro Teilnehmer vor Ort
1.150,00 € (MwSt.-frei) pro Teilnehmer live online

Fördermöglichkeiten:
Für den aktuellen Veranstaltungstermin steht Ihnen die ESF-Fachkursförderung mit bis zu 50 % Zuschuss zu Ihrer Teilnahmegebühr zur Verfügung.
Für alle weiteren Termine erkundigen Sie sich bitte vorab bei unserer Anmeldung .

Weitere Bundesland-spezifische Fördermöglichkeiten finden Sie hier .

Inhouse Durchführung:
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COVID-19 INFO

Um den Veranstaltungsbetrieb für Sie so sicher wie möglich zu gestalten, haben wir alle nötigen Maßnahmen ergriffen. Der Schutz Ihrer Gesundheit hat dabei oberste Priorität.

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Termine und Preise für Hybridbauteile aus Polymeren und Metall

Datum
18.04.2023, 09:00 Uhr
Lernsetting & Ort
Flex: Ostfildern oder Online
Preis
EUR 1.150,00

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Ihr Ansprechpartner für die Veranstaltung

Dipl.-Ing. Roland Schöll, MBA
Dipl.-Ing. Roland Schöll, MBA
Telefon: +49 (0) 711 34008 – 18