Neue Anwendungen der aktiven Bauthermografie

Effektive Methoden zum Prüfungsverfahren im Bauwesen von Georg Dittie´

Die Anwendung von Thermografie als echtes ZfP-Prüfverfahren ist im Bauwesen ein vergleichsweise ungewohntes Anwendungsgebiet, das sich aber immer dadurch durchsetzt, dass es eben wegen seiner Zerstörungsfreiheit viele Informationen über ein Bauwerk liefert, ohne die Kosten und den Zeitaufwand  für die Beseitigung einer zerstörende Untersuchung zu verursachen.

Anhand von Beispielen aus nunmehr drei Jahren Anwendungspraxis wird im Artikel vorgestellt, wie vor allem aktive Thermografie zur Aufklärung verdeckter Baustrukturen, Detektionen von Schichtablösungen und zur Bewertung von Schäden an Gebäuden eingesetzt werden kann. Dabei wird insbesondere auch die Nutzung des sommerlichen Tagestemperaturgangs zur Schadensuntersuchung von Wärmedämmungen demonstriert. Ebenso können durchfeuchtete Zonen an Bauwerken durch aktive Thermografie sichtbar gemacht werden, auch wenn keine Verdunstungsabkühlung auftritt. Durch die Nutzung von Aufheiz- und Abkühlprozessen und der unterschiedlichen Wärmekapazität kann die Thermografie erheblich mehr leisten als die einfachen, bunten Bildchen, wofür sie bislang bekannt war.

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oder

Thermografie als zerstörungsfreies Prüfverfahren im Bauwesen

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