Usability Engineering - oder was hat ein Stuhl mit Software zu tun?

Gestaltung und Entwicklung von interaktiven Systemen im Softwarebereich

Wenn ein Möbelhersteller einen neuen Stuhl entwickeln möchte, stellen sich gleich eine ganze Menge Fragen: Für welchen Zweck ist der Stuhl gedacht? Wo soll er eingesetzt werden? Wer soll den Stuhl nutzen? Wie soll er gestaltet sein? Welches Material soll verwendet werden? Was soll er kosten, usw.?

Kein bisschen anders verhält es sich, wenn ein neues interaktives System oder eine interaktive Software erstellt werden soll. Auch hier müssen erst ähnliche Fragen beantwortet werden: Welche Aufgaben sollen mit dem System, bzw. der Software unterstützt werden? In welcher Umgebung wird das System eingesetzt? Wer sind die Anwender? Welche Erfordernisse bzw. Anforderungen haben die Anwender des Systems? Wie soll die Anwendung gestaltet werden und was gibt es dabei zu berücksichtigen? Wie kann ich testen ob die Anwendung den Nutzungsanforderungen entspricht und wie gehe ich dabei vor?

Das sind die Fragen, bei denen Usability Professionals das Produktmanagement, den Projektmanager oder die Software- und Systementwickler methodisch unterstützen können. Die Vorgehensweise dazu nennt sich Usability Engineering oder, wie er es in der Norm ISO 9241 heißt, „Menschzentrierte Gestaltung interaktiver Systeme“.

Unser TAE-Dozent Dipl. Ing. (FH) Richard Oed erklärt Ihnen in seinem Fachartikel gerne weitere Details zum Thema Gestaltung und Entwicklung im Softwarebereich.

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