TAE-ESF-Fördermöglichkeit

Fachkursförderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF)

Die Förderung erfolgt auf Basis des operationellen Programms „Chancen fördern“ des ESF in Baden-Württemberg, Förderperiode 2014-2020, in der Investitionspriorität A 5 „Anpassung der Arbeitskräfte, Unternehmen und Unternehmer an den Wandel“, unter dem spezifischen Ziel A 5.1 „Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Erwerbstätigen und mittelständischer Wirtschaft“.

Verantwortlich für die zweckentsprechende Verwendung der ESF-Mittel ist das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg.

A) Förderprogramm Fachkurse

Ziel
Mit dem Förderprogramm „Fachkurse“ will das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW eine verstärkte berufliche Qualifizierung schaffen.

Beantragung
Die Beantragung kann laufend erfolgen. Ihr Antrag erfolgt jedoch unter dem Vorbehalt der Mittelfreigabe und Ihrer Förderfähigkeit. Wir bitten Sie daher, die Zuwendungsvoraussetzungen zu beachten. Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht. Die Rechtsgrundlagen finden Sie unter: www.esf-bw.de

Der Zuschuss wird gewährt als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von

  • 30 % der Kursgebühr
  • 50 % der Kursgebühr für Teilnehmer/-innen die älter als 50 Jahre sind
  • 70 % der Kursgebühr für Teilnehmer/-innen ohne Berufsabschluss

Zielgruppen
Gefördert werden folgende Zielgruppen:

  • Beschäftigte aus Unternehmen mit Wohn- oder Beschäftigungsort BW
  • Unternehmer, Freiberufler, Existenzgründer, Gründungswillige mit Wohn- oder Unternehmenssitz BW
  • Wiedereinsteiger mit Wohnsitz BW

Hinweis: Beschäftigte von rechtlich selbstständigen Unternehmen, die aus Mitteln der öffentlichen Hand getragen werden, sind förderfähig.
Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.

B) Förderprogramm Fachkurse – Schwerpunkt Elektromobilität

Ziel
Mit der Fachkursförderung, Schwerpunkt „Elektromobilität“, will das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BW Anreize für eine verstärkte Qualifizierung von Beschäftigten in den verschiedenen Bereichen der Elektromobilität bieten. Ziel ist es, dass sich möglichst viele Beschäftigte bereits am Beginn dieser Entwicklung dazu entschließen, sich in diesem zukunftsträchtigen Bereich weiterzubilden.

Beantragung
Die Beantragung kann laufend erfolgen. Ihr Antrag erfolgt jedoch unter dem Vorbehalt der Mittelfreigabe und Ihrer Förderfähigkeit. Wir bitten Sie daher, die Zuwendungsvoraussetzungen zu beachten. Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht. Die Rechtsgrundlagen finden Sie unter: www.esf-bw.de

Zuschuss

Dieser Förderschwerpunkt wird mit pauschal 50% der Teilnahmegebühren gefördert.

Zielgruppen

Die geförderten Zielgruppen sind dieselben wie beim Förderprogramm Fachkurse.

Weitere Fördermöglichkeiten für Weiterbildung durch Bund und Länder

> Der Bund fördert weiterhin die Qualifizierung in Kurzarbeit und – bis zu einer gewissen Einkommensgrenze – alle Arbeitnehmer und Selbstständigen durch die Bildungsprämie.
Info: www.bildungspraemie.info

> Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer aus KMU können weiterhin durch das Programm WeGebAU (Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen) der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden.
Info: www.arbeitsagentur.de

> Die meisten Bundesländer haben ebenfalls Programme aus ESF-Mitteln zur Förderung der Weiterbildung aufgelegt.
Der Förderkreis bzw. die Kriterien sind i.d.R. sehr ähnlich. So wird z.B. ein Wohnsitz oder Arbeitsplatz im jeweiligen Bundesland vorausgesetzt oder es findet eine altersbezogene Einschränkung des Förderkreises statt. Erstattet werden oft 50% der Kosten der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme, wobei es Unterschiede bei den Höchstgrenzen geben kann.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen ausgewählter Bundesländer können über die untenstehenden Links erhalten werden:

TAE Förderung

Rheinland-Pfalz

Technische Akademie Esslingen Förderung

Sachsen

Fördermodalitäten für beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach dem Qualifizierungschancengesetz (QuaChaG)

TAE Fördermöglichkeiten

Das Qualifizierungschancengesetz (Förderung über § 82 SGB III) ist die Grundlage für neue Fördermöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung. Es ermöglicht der Agentur für Arbeit die Förderung von Weiterbildungen für beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Unternehmen profitieren durch die Bezuschussung von Weiterbildungskosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gefördert werden Weiterbildungskosten und Arbeitsentgelt. Grundsätzlich wird eine Co-Finanzierung durch den Arbeitgeber vorausgesetzt. Der Umfang dieser Co-Finanzierung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt.
Die Förderentscheidung wird im AGS (Arbeitgeberservice) der Agentur für Arbeit getroffen. Antragsteller ist logischerweise der Arbeitgeber und/oder der potenzielle Teilnehmer der Maßnahme, Ansprechpartner ist derjenige AGS, in dessen Bezirk der Arbeitgeber seinen Betriebssitz hat.
Die Förderung erfolgt nicht voraussetzungslos, denn: „die Förderung soll darauf gerichtet sein, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die berufliche Tätigkeiten ausüben, die durch Technologien ersetzt werden können oder in sonstiger Weise vom Strukturwandel betroffen sind, eine Anpassung und Fortentwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen zu ermöglichen, um den genannten Herausforderungen besser begegnen zu können. Gleiches gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben.“ (§ 82 Abs. 1 SGB III).
Reine arbeitsplatzbezogene (kurzfristige) Anpassungsfortbildungen sind nicht förderfähig. Und: die Maßnahme muss durch einen nach AZAV zugelassenen Träger (der nicht der eigene Betrieb ist) durchgeführt werden. Das kann extern oder innerhalb des Betriebes stattfinden.
Weiterbildungsträger und Durchführungsstandort müssen eine gültige Träger- und Fachbereichszulassung haben. Die Maßnahme muss entsprechend zugelassen sein und mehr als 160 UE umfassen. Die TAE ist nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zugelassener Träger und damit berechtigt, entsprechende Maßnahmen über ihre fachkundige Stelle anerkennen zu lassen.

Wir helfen sehr gerne weiter:

Christoph Schultz
Geschäftsfeldleiter
0711 34008 82
christoph.schultz@tae.de

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