TAE-ESF-Fördermöglichkeit

Bis zu 70 % sparen – mit der ESF Fachkursförderung

Profitieren Sie vom Programm „Chancen fördern“ in Baden-Württemberg (BW) und sichern Sie sich bis zu 70 % Zuschuss auf Ihre Teilnahmegebühr aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). 
Unser Förder-Guide gibt Ihnen einen Überblick der Möglichkeiten. 

Was muss ich tun?

Zunächst nichts. Wurden für den von Ihnen gewählten Kurs ESF-Mittel bewilligt und erfüllen Sie die Zuwendungsvoraussetzungen, dann werden Sie von uns nach Ihrer Anmeldung automatisch mit dem entsprechenden Förderantrag kontaktiert. Diesen senden Sie bitte ausgefüllt an uns zurück. Den Rest der Abwicklung übernehmen wir.

Wer ist förderfähig?

Gefördert werden:

• Beschäftigte aus Unternehmen mit Wohn- oder Beschäftigungsort BW
• Unternehmer, Freiberufler, Existenzgründer, Gründungswillige mit Wohn- oder Unternehmenssitz in BW
• Wiedereinsteiger mit Wohnsitz in BW

Hinweis: Beschäftigte von rechtlich selbstständigen Unternehmen, die aus Mitteln der öffentlichen Hand getragen werden, sind ebenfalls förderfähig. Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.

Ein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss besteht nicht. Weitere Details finden Sie auf den Seiten des Europäischen Sozialfonds in Baden-Württemberg.

Wie hoch ist die Förderung?

Der Zuschuss wird gewährt als Projektförderung in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von

• 30 % der Kursgebühr
• 50 % der Kursgebühr für Teilnehmer/-innen die älter als 50 Jahre sind
• 70 % der Kursgebühr für Teilnehmer/-innen ohne Berufsabschluss

Woher weiß ich, ob ein Zuschuss bei meinem Kurs möglich ist?

Achten Sie auf der Veranstaltungsseite auf den Hinweis „Fördermöglichkeiten“ unter dem Reiter Termine & Preise bzw. auf den Hinweis „bis zu 70 % Zuschuss möglich!“ im Kasten Auf einen Blick.

Sollten diese Hinweise fehlen, kann es trotzdem sein, dass Ihr Kurs förderfähig ist, die Fördermittel von offizieller Stelle allerdings noch nicht bewilligt wurden. Die Zusage der Mittelfreigabe erreicht uns teilweise erst wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Kontaktieren Sie in diesem Fall gerne unsere Anmeldung telefonisch unter +49 711 340 08-0 oder per E-Mail unter anmeldung@tae.de. Gerne geben wir Ihnen individuell Auskunft zur Förderfähigkeit Ihrer Veranstaltung.

Welche Kurse sind förderfähig?

Fachkurse sind überbetriebliche Weiterbildungslehrgänge zur beruflichen Anpassungsfortbildung. Sie dienen dem Erwerb, dem Erhalt oder der Erweiterung von beruflichen Kenntnissen, Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kompetenzen.

• Förderfähig sind Fachkurse mit mindestens 8 und höchstens 240 Unterrichtseinheiten.
• Eine Unterrichtseinheit umfasst in der Regel nicht weniger als 45 Minuten.
• Ein modularer Kursaufbau ist zulässig, wobei grundsätzlich jedes Modul einzeln buchbar sein muss.
• Ein Fachkurs muss grundsätzlich innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten abgeschlossen sein.
• Die Kursgebühr pro Teilnehmer/-in beträgt weniger als € 8.000,-netto.

Weitere Details finden Sie im ESF-Merkblatt oder unter https://www.esf-bw.de/

Elektromobilität:
Fachkurse zum Thema Elektromobilitätwerden werden in einer Schwerpunktlinie separat gefördert.

Der Förderzuschuss beträgt hier:
• 50 % der Kursgebühr
• 70 % der Kursgebühr für Teilnehmer/-innen ohne Berufsabschluss

Fachkurse zum Schwerpunkt Elektromobilität sind überbetriebliche Weiterbildungslehrgänge zur beruflichen Anpassungsfortbildung, die dem Erwerb, dem Erhalt oder der Erweiterung von beruflichen Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen zum Thema elektrifizierte Antriebsstränge einschließlich der zugehörigen Wartungs-und Versorgungsinfrastruktur dienen.

Die Fachkurse zum Schwerpunkt Elektromobilität können insbesondere in folgenden Themenfeldern angesiedelt sein:

• Batterie und Speichertechnologie im Fahrzeug
• Leistungselektronik im elektrifizierten Fahrzeug
• Car-Connect für Elektromobilität
• Elektrik im Hybrid-, Elektro-und Brennstoffzellenfahrzeug
• Brennstoffzellen-und Wasserstofftechnik
• Regelungs-und Steuerungstechnik im elektrifizierten Fahrzeug
• Elektrische Fahrzeugantriebe
• Hybridisierung
• Service und Reparatur elektrifizierter Fahrzeuge
• Recycling
• Stoffkreisläufe
• Ladeinfrastruktur, Ladetechnik
• Infrastruktur inkl. Schnittstellen und Kommunikationstechnik
• Fahrzeugzulassung und Typgenehmigung

Weitere Details finden Sie im ESF-Merkblatt (Elektromobilität) oder unter https://www.esf-bw.de/

Weitere Fördermöglichkeiten für Weiterbildung durch Bund und Länder

> Der Bund fördert weiterhin die Qualifizierung in Kurzarbeit und – bis zu einer gewissen Einkommensgrenze – alle Arbeitnehmer und Selbstständigen durch die Bildungsprämie.
Info: www.bildungspraemie.info

> Die meisten Bundesländer haben Programme aus ESF-Mitteln zur Förderung der Weiterbildung aufgelegt.
Der Förderkreis bzw. die Kriterien sind i.d.R. sehr ähnlich. So wird z.B. ein Wohnsitz oder Arbeitsplatz im jeweiligen Bundesland vorausgesetzt oder es findet eine altersbezogene Einschränkung des Förderkreises statt. Erstattet werden oft 50% der Kosten der jeweiligen Weiterbildungsmaßnahme, wobei es Unterschiede bei den Höchstgrenzen geben kann.

Detaillierte Informationen zu den Förderprogrammen ausgewählter Bundesländer können über die untenstehenden Links erhalten werden:

TAE Förderung

Rheinland-Pfalz

Technische Akademie Esslingen Förderung

Sachsen

Fördermodalitäten für beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nach dem Qualifizierungschancengesetz (QuaChaG)

TAE Fördermöglichkeiten

Das Qualifizierungschancengesetz (Förderung über § 82 SGB III) ist die Grundlage für neue Fördermöglichkeiten in der beruflichen Weiterbildung. Es ermöglicht der Agentur für Arbeit die Förderung von Weiterbildungen für beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Unternehmen profitieren durch die Bezuschussung von Weiterbildungskosten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gefördert werden Weiterbildungskosten und Arbeitsentgelt. Grundsätzlich wird eine Co-Finanzierung durch den Arbeitgeber vorausgesetzt. Der Umfang dieser Co-Finanzierung ist nach Unternehmensgröße gestaffelt.
Die Förderentscheidung wird im AGS (Arbeitgeberservice) der Agentur für Arbeit getroffen. Antragsteller ist logischerweise der Arbeitgeber und/oder der potenzielle Teilnehmer der Maßnahme, Ansprechpartner ist derjenige AGS, in dessen Bezirk der Arbeitgeber seinen Betriebssitz hat.
Die Förderung erfolgt nicht voraussetzungslos, denn: „die Förderung soll darauf gerichtet sein, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die berufliche Tätigkeiten ausüben, die durch Technologien ersetzt werden können oder in sonstiger Weise vom Strukturwandel betroffen sind, eine Anpassung und Fortentwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen zu ermöglichen, um den genannten Herausforderungen besser begegnen zu können. Gleiches gilt für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine Weiterbildung in einem Engpassberuf anstreben.“ (§ 82 Abs. 1 SGB III).
Reine arbeitsplatzbezogene (kurzfristige) Anpassungsfortbildungen sind nicht förderfähig. Und: die Maßnahme muss durch einen nach AZAV zugelassenen Träger (der nicht der eigene Betrieb ist) durchgeführt werden. Das kann extern oder innerhalb des Betriebes stattfinden.
Weiterbildungsträger und Durchführungsstandort müssen eine gültige Träger- und Fachbereichszulassung haben. Die Maßnahme muss entsprechend zugelassen sein und mehr als 160 UE umfassen. Die TAE ist nach AZAV (Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung) zugelassener Träger und damit berechtigt, entsprechende Maßnahmen über ihre fachkundige Stelle anerkennen zu lassen.

Wir helfen sehr gerne weiter:

Christoph Schultz
Geschäftsfeldleiter
0711 34008 82
christoph.schultz@tae.de

© Technische Akademie Esslingen e.V., An der Akademie 5, 73760 Ostfildern  | Impressum