Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken
22. Symposium Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken
Fachtagung zur Zustandserfassung, Planung, Ausführung, Betrieb und Wartung
Leitung: Dipl.-Ing. (FH) Armin Faulhaber
Die jährliche Fachtagung mit begleitender Ausstellung vermittelt Grundlagen, Praxis und Anwendungen des KKS. Namhafte Referenten stellen Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung vor und berichten über interessante Praxisbeispiele.
Das Programm für das 22. Symposium Kathodischer Korrosionsschutz (KKS) von Stahlbetonbauwerken 2026 wird voraussichtlich ab August 2026 hier veröffentlicht.
Themen der Fachtagung
Plattform für intensiven Wissensaustausch
Das KKS-Symposium ist geeignet für alle, die in die Planung, Errichtung, den Betrieb und die Erhaltung von Stahlbetonbauwerken eingebunden sind, so zum Beispiel Eigentümer und Betreiber von Parkhäusern und Tiefgaragen, Immobilienverwalter, ausführende Betriebe, Ingenieurbüros, Sachkundige Planer für die Instandhaltung von Betonbauteilen, Mitarbeiter von Bauämtern, die Verkehrsbauwerke verwalten und betreiben, Mitarbeitende in wissenschaftlichen Institutionen und Studierende.
Die jährlich stattfindende Fachtagung bietet aktuelle Einblicke in:
• Grundlagen, Regelwerke und Entwicklungen im Bereich KKS
• Innovative Anwendungen und Projektbeispiele aus Wissenschaft, Planung und Praxis
• Techniken zur Zustandserfassung und nachhaltigen Instandhaltungsplanung
• Trends wie Ökobilanzierung, Monitoring und Digitalisierung im KKS
Die begleitende Ausstellung sowie der Abendempfang geben darüber hinaus wertvolle Gelegenheiten zum fachlichen Austausch und Networking.

Relevanz der Fachtagung
KKS als wirtschaftliche Alternative
Schäden an Stahlbetonbauwerken und deren Instandsetzung infolge von Bewehrungskorrosion erzeugen weltweit jedes Jahr erhebliche Kosten. Insbesondere chloridinduzierte Korrosion kann ernsthafte Querschnittsverluste an der Bewehrung mit standsicherheitsrelevanten Folgen verursachen. Die Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen sind in nationalen und internationalen Normen sowie Richtlinien geregelt, denen grundlegende Prinzipien zur Wiederherstellung des Korrosionsschutzes der Bewehrung zugrunde liegen. Bei der Instandsetzung chloridinduzierter Korrosionsschäden, insbesondere an Verkehrsbauwerken, erfordern konventionelle Maßnahmen häufig einen Betonabtrag in großem Umfang. Damit stellen sie einen erheblichen Eingriff in die Konstruktion der betroffenen Objekte dar. Bei entsprechenden Randbedingungen ist der in der EN 12696 geregelte Kathodische Korrosionsschutz (KKS) eine wirtschaftliche Alternative zur Instandsetzung chloridinduzierter Korrosion.
KKS wird bereits seit über 30 Jahren mit Erfolg bei der Instandsetzung von Meeresbauwerken, Brücken, Parkhäusern und Tunneln weltweit eingesetzt. In Europa gibt es insbesondere in den skandinavischen Ländern, der Schweiz, Deutschland, Österreich, aber auch in England, den Niederlanden und Italien zahlreiche Beispiele für wirtschaftlich und technisch sinnvolle Instandsetzungsmaßnahmen an Verkehrsbauwerken.
- Gewinnen Sie Einblicke in neueste Entwicklungen und Trends im KKS
- Stellen Sie Ihre Fragen zu Fachbeiträgen aus Forschung, Industrie und Praxis
- Erweitern Sie Ihr Netzwerk und nutzen Sie den persönlichen Erfahrungsaustausch
Veranstaltungsort
TAE – Technische Akademie Esslingen e.V.
An der Akademie 5
73760 Ostfildern
Ansprechpartner


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