Grundlagen der Regelungstechnik

In Zusammenarbeit mit dem VDE-Bezirksverein Württemberg e.V. (VDE)

Beschreibung

Das Seminar vermittelt ein grundlegendes Verständnis zum Verhalten dynamischer Systeme. Anhand der Fragestellung, wie beeinflusst man systematisch ein technisch-dynamisches System von außen, wird unterstützt von praktisch anschaulichen Beispielen dargelegt, wie sich der Methodenkoffer eines Regelungstechnikers zusammensetzt.

Ziel des Seminars

Ausgehend von der Aufgabenstellung „gezielte Beeinflussung dynamischer Systeme“ wird gezeigt, wie das zeitabhängige Verhalten dynamischer Systeme beschrieben werden kann.
Es wird erklärt, wie man aus der Beschreibung des Systemverhaltens durch das konstituierende System aus Algebraischen- und Differentialgleichungen Beschreibungsformen entwickelt, anhand derer sich Forderungen an einen Regelkreis stellen lassen.

Wesentlich ist dabei, den Einsatz der üblichen mathematischen Werkzeuge in der RT aus ingenieurswissenschaftlicher Sicht zu begründen und zu motivieren. Betrachtet werden ausschließlich konzentriertparametrische, linear-zeitinvariante Systeme.

Sie erhalten Qualität
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ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Technisch Interessierte mit grundlegendem mathematisch-technischem Verständnis ohne regelungstechnisches Vorwissen

Seminarthemen im Überblick

Stand der letzten Durchführung:

Montag, 19. und Dienstag, 20. März 2018
9.00 bis 12.15 und 13.45 bis 17.00 Uhr

1. Schnelldurchlauf durch die lineare Regelungstechnik

2. Aufgabenstellung: Ziel der Regelungstechnik und Wege zum Ziel

3. Lineare Systeme: Kennzeichen und Charakteristika

4. Laplace-Transformation: Lösen der linearen Differentialgleichungen leicht gemacht

5. Übertragungsfunktion: Einfügen der Differentialgleichung im Systemsignalfluss

6. Frequenzgang – ermöglicht die graphische Analyse des linearen Systems und die Kombination linearer Systeme

7. Blockschaltbild: grafische Darstellung der Differentialgleichung

8. Wesentliche Übertragungsglieder in Blockschaltbild, Frequenzgang und Sprungantwort

9. Pol-Nullstellen-Diagramm – ermöglicht graphische Analyse eines linearen Systems und Vorhersage des Verhaltens geschlossener Regelkreise

10. Stabilität: Kriterien, damit das System nicht aus dem „Ruder läuft“

11. Einführung des Regelkreises: Schema, das die Regelung des Systems ermöglicht

12. Internes Modell-Prinzip – zielgenaue Anpassung des Reglers an die Störung

13. Wurzelortskurvenverfahren

14. Frequenzkennlinienverfahren

15. Einstellregeln Betragsoptimum und symmetrisches Optimum

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet Verpflegung und ausführliche Seminarunterlagen.

Die nächsten Termine

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