Ziele

Der Teilnehmer dieser Weiterbildungsmaßnahme erhält eine individuelle Ausbildung. Neueste wissenschaftliche und industrielle Erkenntnisse, wie z.B. neu entwickelte Energiediagnose-Verfahren, werden vermittelt.
 
Für die notwendige Vermittlung des sehr umfangreichen Fachwissens empfiehlt sich eine Aufteilung des Weiterbildungsprogramms in Selbststudienphasen und Präsenzphasen. Die Vermittlung des theoretischen Fachwissens sollte mehr in die Selbststudienphasen verlegt werden, so dass die Präsenzphasen stärker dazu genutzt werden können, das theoretische Wissen durch kreatives selbstständiges Erarbeiten von Problemlösungen unter fachlicher Anleitung zu vertiefen und auszubauen.
 
Das Ausbildungsziel sieht vor, Einzelpersonen zu Energiefachleuten zu schulen und sie dadurch in die Lage zu versetzen, den effizienten Umgang mit Energie durch umfassende Maßnahmen, basierend auf dem neuesten technologischen Stand, herbeizuführen.
 
Die Ausbildung richtet sich an Einzelpersonen, nicht an Institutionen. Um ein möglichst hohes Niveau der Ausbildung zu erzielen, wird bei den Teilnehmern ein Bildungsstand vorausgesetzt, der etwa dem Niveau einer Ingenieurausbildung entspricht. Die Zugangsvoraussetzung wird jedoch an keine Abschlusszeugnisse oder Diplome geknüpft. Vielmehr ist die Selbsteinschätzung der Teilnehmer erforderlich.
 
Bei öffentlichen Förderprogrammen kann der erfolgreiche Lehrgangsabschluss als Referenz dienen, er ersetzt jedoch nicht gegebenenfalls erforderliche weitere Qualifikationen wie sie in der EnEV (aktuelle Energieeinsparverordnung), von der dena (Deutsche Energie Agentur) und der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) gefordert werden.
Die Beratung und Tätigkeit soll sich auf energetische Verbesserungsmaßnahmen an Energiesystemen konzentrieren. Als Energiesysteme werden hierbei Gebäude mit heiz- oder raumlufttechnischen Anlagen verstanden, insbesondere

  • Wohn-, Geschäfts- und Betriebsgebäude (Wohn- und Nichtwohngebäude)
  • öffentliche Gebäude (z.B. Schulen, Krankenhäuser, Hallenbäder)
  • Gebäudekomplexe innerhalb größerer Versorgungsbereiche, z.B. mit Fernwärmeversorgung.
  • Elektrotechnische Anlagen und die Beleuchtungsplanung sind Bestandteile des Energiesystems.

Das gesamte Weiterbildungsprogramm Energieberatung (TAE) umfasst die Blöcke:

  • Beratung (Energieberater für das Bundesförderprogramm Vor-Ort-Energieberatung BAFA) mit 130 Unterrichtseinheiten
  • Umsetzung und Planung (Effizienzhaus-Planer und Effizienzhaus-Baubegleiter für das Bundesförderprogramm Bauen und Sanieren Effizienzhaus 40 und 55) mit 130 Unterrichtseinheiten

Für beide Blöcke gibt es jeweils die Erweiterung für Handwerker und fachfremde Ingenieure mit jeweils 80 Unterrichtseinheiten.
Das gesamte Weiterbildungsprogramm Energieberatung (TAE) umfasst 280 Unterrichtseinheiten.

Strukturprogramm

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