Metallographische Gefüge sicher interpretieren

Von der Analyse zur fundierten Bewertung

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Metallographische Gefüge sicher interpretieren

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Beginn:
02.06.2027 - 09:00 Uhr
Ende:
03.06.2027 - 16:30 Uhr
Dauer:
2,0 Tage
Veranstaltungsnr.:
36480.00.001
Leitung
Alle Referent:innen
Präsenz
EUR 1.185,00
(MwSt.-frei)
Mitgliederpreis
EUR 1.066,50
(MwSt.-frei)
Referent:in

Rudi Scheck

Rudi Scheck, seit mehr als 45 Jahren als erfahrener Metallograph an der MPA Universität Stuttgart, davon über 28 Jahre als Laborleiter. Seine Hauptaufgabengebiete sind u.a. Schadensanalyse, warmfeste Stähle, Ni-Basislegierungen, sowie Bauteilmetallographie. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu metallographischen Präparationsmethoden (z.B. Vibrationspolieren, Interferenzschichtenmetallographie, Ätzmethoden für Nickelbasislegierungen u.v.a.) und werkstofftechnischen Themen.
– Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen der DGM
– Betreuung von Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeitern

Referent:in

Sabine Friederichs

Während ihres Studiums an der Technische Universität Clausthal kam Sabine Friederichs erstmals mit der Metallographie in Berührung und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für dieses Fachgebiet. In mehr als drei Jahrzehnten beruflicher Tätigkeit untersuchte sie eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe und Legierungen metallographisch und eignete sich dadurch ein breites Fachwissen an. Besonders wichtig ist ihr die praxisnahe Vermittlung der Metallographie sowie die Weitergabe ihrer Erfahrung an Auszubildende und Studierende.

In der Werkstoffprüfung entscheiden oft Details über die Qualität eines Bauteils oder die Ursache eines Schadens. Wer Gefügebilder sicher interpretieren kann, vermeidet Fehlentscheidungen bei der Werkstoffbewertung und sorgt für klare Verhältnisse in der Qualitätssicherung. Gerade bei anspruchsvollen Aufgaben wie wärmebehandelten Stählen oder Schweißverbindungen ist eine systematische Vorgehensweise unerlässlich, um zu belastbaren Aussagen zu kommen.



Ziel der Weiterbildung

Dieses Seminar vermittelt Ihnen die notwendige Sicherheit für den Berufsalltag. Sie lernen, metallographische Befunde präzise in den Kontext von Werkstoffkunde und Fertigungstechnik einzuordnen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie durch die richtige Wahl der Präparation und Ätzverfahren klare Ergebnisse erzielen und diese fachgerecht bewerten. Insbesondere für eine lückenlose Qualitätssicherung und fundierte Schadensanalytik.

Die Schwerpunkte im Überblick:

Systematik in der Analyse

  • metallische Gefüge strukturiert erfassen und korrekt zuordnen

Sicher differenzieren

  • Gefügezustände von Stählen und Legierungen zweifelsfrei unterscheiden

Zielgerichtete Methodik

  • Auswahl und Anwendung der optimalen Ätzverfahren

Gefüge und Eigenschaften

  • den direkten Zusammenhang zwischen Schliffbild und Werkstoffverhalten verstehen

Praxisnahe Bewertung

  • Schadensfälle anhand metallographischer Merkmale fundiert beurteilen

Mittwoch, 2. und Donnerstag, 3. Juni 2027
jeweils von 9:00 bis 16:30 Uhr, inkl. Pausen

Niedriglegierte Stähle

  • Interpretation von ferritisch- perlitischen, bainitischen und martensitischen Mikrostrukturen sowie verschiedenen Wärmebehandlungszuständen

Hochlegierte Stähle insbesondere Austenite

  • Gefügebeurteilung nach Lösungsglühen, Kaltverfestigung und Ausscheidungsbildung

NE-Metalle & Legierungen

  • Analyse von Nickelbasis-, Aluminium- und Kupferlegierungen

Präparationstechnik & Ätzverfahren

  • von klassischen Verfahren bis zu spezialisierten Farbätzungen nach Klemm, Beraha LB und Barker

Schweißnaht-Analyse

  • Makro- und Mikroätzung zur Beurteilung von Schweißgut und Wärmeeinflusszone

Praxis-Check

  • Interpretation komplexer Gefügebilder und Analyse ausgewählter Schadensfälle

Werkstoffprüfer, Labormitarbeiter sowie Fachkräfte aus Qualitätssicherung, Schadensanalyse und Fertigung, die metallographische Untersuchungen durchführen oder bewerten. Ebenso relevant für Konstrukteure, Entwicklungsingenieure und Techniker, die Gefügebefunde für technische Entscheidungen nutzen.

Sabine Friederichs

Während ihres Studiums an der Technische Universität Clausthal kam Sabine Friederichs erstmals mit der Metallographie in Berührung und entdeckte dabei ihre Leidenschaft für dieses Fachgebiet. In mehr als drei Jahrzehnten beruflicher Tätigkeit untersuchte sie eine Vielzahl unterschiedlicher Werkstoffe und Legierungen metallographisch und eignete sich dadurch ein breites Fachwissen an. Besonders wichtig ist ihr die praxisnahe Vermittlung der Metallographie sowie die Weitergabe ihrer Erfahrung an Auszubildende und Studierende.

Rudi Scheck

Rudi Scheck, seit mehr als 45 Jahren als erfahrener Metallograph an der MPA Universität Stuttgart, davon über 28 Jahre als Laborleiter. Seine Hauptaufgabengebiete sind u.a. Schadensanalyse, warmfeste Stähle, Ni-Basislegierungen, sowie Bauteilmetallographie. Er veröffentlichte zahlreiche Arbeiten zu metallographischen Präparationsmethoden (z.B. Vibrationspolieren, Interferenzschichtenmetallographie, Ätzmethoden für Nickelbasislegierungen u.v.a.) und werkstofftechnischen Themen.
– Mitarbeit in verschiedenen Arbeitskreisen der DGM
– Betreuung von Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeitern

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Die Teilnahme beinhaltet Verpflegung sowie ausführliche Unterlagen.

Preis:
Die Teilnahmegebühr beträgt:
1.185,00 € (MwSt.-frei)

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Bisher sind diese Mittel für den vorliegenden Kurs nicht bewilligt. Dies kann verschiedene Gründe haben. Wir empfehlen Ihnen daher, Kontakt mit unserer Anmeldung aufzunehmen. Diese gibt Ihnen gerne Auskunft über die Förderfähigkeit der Veranstaltung.

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Dipl.-Ing. Roland Schöll, MBA
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