Agile Hardware-Entwicklung

Grundlagen, Modelle, Werkzeuge, Modularisierung, Materialwirtschaft, Versionskontrolle

In Zusammenarbeit mit dem VDE-Bezirksverein Württemberg e.V. (VDE)

Beschreibung

Agile Hardware-Entwicklung bedeutet Arbeiten im Team. Während die klassische Entwicklung von Elektronik oft auf dem Tisch eines einzigen Entwicklers stattfand, werden mit dieser Methode Teilbereiche auf mehrere Mitspieler verteilt. Die für das Endprodukt relevanten Schaltungsteile bleiben vom Stadium des Prototypen bis in das Finale erhalten.

Agile Hardware-Entwicklung wird angewendet, wenn Anforderungen an das Produkt unscharf sind, sich oft ändern und somit das Pflegen von Lastenheften keinen Sinn mehr macht. Das Seminar erläutert die Grundlagen agiler Prozesse, die einzuhaltenden Regeln für die Mitspieler und die praktische Anwendung anhand von Beispielen.

Ziel der Weiterbildung

Sie erhalten einen Überblick über die Agile Hardware-Entwicklung. Besondere Schwerpunkte bilden die Entwurfsrichtlinien (Style Guides und Clean Code) und „Design for Test and Manufacturing (DFT/DFM)“. Außerdem werden Werkzeuge im Zusammenhang mit realisierten Projekten vorgestellt. So können Sie nach dem Seminar eigene Projekte in der agilen HW-Entwicklung starten.

Als Arbeitsmaterial ist ein Notebook-PC pro Teilnehmer nötig. Der PC sollte folgende Fähigkeiten haben:
> beliebiges Betriebssystem
> Ethernet-Schnittstelle
> RDP Client zur Einwahl in Entwicklungsumgebung auf einem Server

Voraussetzungen
> etwas Erfahrung in Elektronikentwicklung
> Grundlagen der Handhabung der Linux-Kommandozeile

Referent:
http://www.blunk-electronic.de

Sie erhalten Qualität
Das Qualitätsmanagementsystem der Technischen Akademie Esslingen ist nach DIN EN ISO 9001 und AZAV zertifiziert.

Teilnehmerkreis

Projektmanager, HW-Architekten, Techniker und Ingenieure

Inhalte

Stand der letzten Durchführung:

Dienstag, 4. und Mittwoch, 5. Mai 2021
9:00 bis 12:15 und 13:45 bis 17:00 Uhr

> Prozess der HW-Entwicklung im allgemeinen
> Grundlagen agiler HW-Entwicklung
> Vergleich Wasserfall-Modell mit agiler Methode
> Wann anwenden, wann nicht anwenden?
> Nutzen und Vorteile
> Zeitpläne und Aufwand
> Komplexität von Baugruppen
> Schnittstellen zwischen Modulen
> Versionskontrolle mit Git
> Schnittstellen, Regeln und Richtlinien (Style Guides und Clean Code)
> Werkzeuge (CAE, Boundary Scan, Versionskontrolle u.a.)
> automatisierte Erstellung von Material-Listen und CAM-Daten
> Beispiele und praktische Übungen in bereitgestellter Entwicklungsumgebung

Termine & Preise

Extras
Die Seminarteilnahme beinhaltet ausführliche Seminarunterlagen.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um den optimalen Lernerfolg zu garantieren.

Fördermöglichkeiten
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Die nächsten Termine

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