CAPA-Prozess im Life-Science-Umfeld
Praxisorientierte Umsetzung regulatorischer Anforderungen in der Medizintechnik
CAPA-Prozess im Life-Science-Umfeld
Dipl.-Ing. (FH) Michael Wartbüchler
Michael Wartbüchler verantwortete die Bereiche Research & Development, Anwendungstechnologie, Betriebsleitung und Qualitätsmanagement sowie mehrere Standorte vor seiner Selbstständigkeit als Interim Manager. Seine Leidenschaften liegen in den Bereichen der Pain Points der Medizintechnik, der Remediation und pragmatischen Lösungen.
Hersteller von Medizinprodukten benötigen ein wirkungsvolles CAPA-System (Corrective and Preventive Actions). Das Seminar vermittelt einen strukturierten, praxisnahen Überblick über den CAPA-Prozess in der Medizintechnik. Behandelt werden Zweck, regulatorische Einordnung und Schnittstellen des CAPA-Prozesses sowie die systematische Anwendung gängiger Analyse- und Umsetzungswerkzeuge. Die Teilnehmenden lernen, Abweichungen, Nichtkonformitäten und Trends risikobasiert zu bewerten, geeignete Ursachenanalysen durchzuführen und wirksame Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen abzuleiten, umzusetzen und deren Wirksamkeit nachvollziehbar zu verifizieren. Der Fokus liegt auf auditsicherer Dokumentation, klaren Verantwortlichkeiten und der Integration des CAPA-Prozesses in bestehende Qualitätsmanagement-Systeme.
Ziel der Weiterbildung
In diesem Seminar frischen die Teilnehmenden ihr Wissen zu einem klar strukturierten und praxisbewährten CAPA-Prozess auf und lernen, wie sich Corrective and Preventive Actions im MedTech-Alltag effizient und regulatorisch sicher umsetzen lassen. Sie erhalten einen kompakten Überblick über bewährte Methoden und trainieren die zielgerichtete Anwendung wichtiger CAPA-Tools, um Ursachen von Abweichungen systematisch zu analysieren und wirksame Maßnahmen abzuleiten. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie CAPA-Prozesse dokumentiert und gesteuert werden, dass sie sowohl in internen Audits als auch bei Prüfungen durch Benannte Stellen (BS) oder FDA-Inspektionen standhalten. Darüber hinaus zeigt das Seminar, wie eine risikobasierte Bewertung von CAPA-Maßnahmen zu fundierteren Entscheidungen beiträgt und die Qualität von Maßnahmen verbessert. Dadurch wird auch ein wichtiger Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung von Qualitätsprozessen in der Medizintechnik geleistet.
Seit über 65 Jahren gehört die Technische Akademie Esslingen (TAE) mit Sitz in Ostfildern – nahe der Landeshauptstadt Stuttgart – zu Deutschlands größten Weiterbildungs-Anbietern für berufliche und berufsvorbereitende Qualifizierung im technischen Umfeld. Unser Ziel ist Ihr Erfolg. Egal ob Seminar, Zertifikatslehrgang oder Fachtagung, unsere Veranstaltungen sind stets abgestimmt auf die Bedürfnisse von Ingenieuren sowie Fach- und Führungskräften aus technisch geprägten Unternehmen. Dabei können Sie sich stets zu 100 Prozent auf die Qualität unserer Angebote verlassen. Warum das so ist?

Donnerstag, 5. November 2026
8:30 bis 16:00 Uhr, inkl. Pausen
Einordnung CAPA in das QM-System
Regulatorischer Rahmen und Erwartungen
CAPA nach ISO 13485, MDR, FDA (QSIT-Logik), typische Audit-Findings
CAPA-Prozess im Überblick
Auslöser, Datenquellen, Schnittstellen zu Abweichungen, Reklamationen, Audits
Abgrenzung Korrektur vs. Korrekturmaßnahme vs. Vorbeugemaßnahme
Ursachenanalyse und CAPA-Tools
Root Cause Analysis (RCA)
5-Why, Ishikawa, Trendanalyse, risikobasierte Priorisierung
Typische Fehler in Analyse und Dokumentation
Maßnahmenableitung und Wirksamkeitsprüfung
Definition geeigneter Maßnahmen
Verantwortlichkeiten, Fristen, Nachweisführung
Wirksamkeitsprüfung aus Sicht der Auditierenden Person
Praxisbeispiele, Lessons Learned, Transfer in den MedTech-Arbeitsalltag
Diskussion typischer CAPA-Fälle, Q&A und Zusammenfassung
Mitarbeitende aus Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung, Verantwortliche aus Produktion, Fertigung und Prozessmanagement, Mitarbeitende aus Entwicklung und Regulatory Affairs, Auditierende Personen, Führungskräfte mit Verantwortung für Qualität und Compliance, CAPA-Verantwortliche, Mitarbeitende aus Beschaffung, Lieferantenmanagement und Reklamationsbearbeitung.
Die Teilnahme beinhaltet ausführliche Unterlagen.
Preis:
Die Teilnahmegebühr beträgt:
590,00 €
(MwSt.-frei)
Fördermöglichkeiten:
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Andere Bundesland-spezifische Fördermöglichkeiten finden Sie hier.
Inhouse Durchführung:
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