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Moderne Verfahren zur Bodenverbesserung

Grundlagen, Anwendung, Bemessung

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Moderne Verfahren zur Bodenverbesserung

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Beginn:
14.03.2024 - 09:00 Uhr
Ende:
15.03.2024 - 16:30 Uhr
Dauer:
2,0 Tage
Veranstaltungsnr:
35688.00.004
Leitung
MENARD GmbH
Alle Referent:innen
Live-Online
EUR 980,00
(MwSt.-frei)
Mitgliederpreis
Im Rahmen des Bezahlprozesses können Sie die Mitgliedschaft beantragen.
EUR 882,00
(MwSt.-frei)
Referent:in

Dipl.-Ing. Thomas M. Frey

Herr Dipl.-Ing. Thomas M. Frey ist aktuell bei MENARD GmbH als Projektleiter Süd beschäftigt, wo er sich hauptsächlich mit Baugrundverbesserungen beschäftigt. Dazu zählen die Bereiche Vorbelastung (mit: Vertikaldrainagen, MENARD Vacuum Consolidation (MVC®)), Eigenverdichtung (mittels: Dynamische Intensivverdichtung (DYNIV®), Impulsverdichtung (M-RIC®), Rütteldruckverdichtung (RDV)), sowie die Säulentechnik (Rüttelstopfverfahren (RSV), DYNIV®-Säulen, Controlled Modulus Columns (CMC®)). Zur Baugrunderkundung dient u.a. die MENARD Pressiometrie (PMT).

Davor war Herr Frey bei Aarsleff Grundbau und Dywidag Systems als Fachberater für Geotechnik und Spezialtiefbau, Abteilungsleiter der Gerätetechnik und Verfahrens- bzw. Entwicklungsingenieur tätig. Hier lernte er diverse Systeme des Spezialtiefbaus kennen, wie Rammpfähle, Mikropfähle, Stab- und Litzenanker, Bodennägel und Selbstbohranker.
An der TU München hat er seine Laufbahn als Auditor im Qualitätsmanagement und als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen.

Beschreibung

Die Suche nach geeigneten Bauflächen ohne die Erforderlichkeit einer Sondermaßnahme bei der Gründung gestaltet sich immer schwieriger. Es gibt örtliche Zwänge durch Infrastruktur, prädestinierte Windkraftanlagen-Standorte, Verkehrsflächen, Gewässerverläufe oder sonstige natürliche und künstliche Barrieren. Ein herkömmlicher Bodenaustausch ist sehr oft mit hohen Kosten und Emissionen für An- und Abtransport sowie für Deponiegebühren verbunden. Traditionelle Pfahlgründungen sind häufig nicht wirtschaftlich.



Ziel der Weiterbildung

Das Seminar ermöglicht, relevante Fachkenntnisse im Bereich von Bodenverbesserungsmaßnahmen aufzubauen bzw. aufzufrischen, anzuwenden und anschließend mit dem Referenten zu diskutieren. 

Im Fokus stehen dabei: 
– erweiterte Kenntnisse im Bereich Tiefgründung und Bodenverbesserung 
– Verfahren zur Bodenverbesserung und Bodenerkundung 
– Wirkungsweisen der einzelnen Bodenverbesserungssysteme 
– Berechnungsmodelle 
– Unterschiede zu herkömmlichen Pfahlgründungen und Vorteile des Einsatzes einer Lastverteilschicht 
– Betrachtung der Einsatzgebiete Gründung, Sanierung und Verfestigung 
– Angaben zur Wirtschaftlichkeit 
– Möglichkeiten des Lastabtrags mit den vorgestellten Systemen anhand praktischer Beispiele

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Fortbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Ingenieurkammer-Bau NRW anerkannt.

Programm

Im Seminar werden moderne Bodenverbesserungsverfahren vorgestellt und deren Anwendbarkeit in verschiedenen Bodenarten aufgezeigt. Dies beinhaltet Verfahren unter Aufbringen einer Vorlast zur Konsolidierung, beispielsweise der Einsatz von Vertikaldrainagen oder Vakuumkonsolidation; die Eigenverdichtbarkeit der Böden mithilfe von Tiefenverdichtungsverfahren und der Einsatz der Säulentechnik, wie Nassmörtel-, Rüttelstopf-, Bodenmisch- und dynamische Intensivverdichtungs-Säulen. Bei den Bodenmischverfahren wird durch Beimischen von Bindemitteln der Einsatz bei Gründung, Sanierung und Verfestigung vorgestellt. Des Weiteren wird das Pressiometerverfahren als Alternative zur Baugrundsondierung dargestellt, welche das Verformungs- und Scherverhalten des Baugrundes in situ untersucht.

Donnerstag, 14. März 2024
9.00 bis 12.30 und 13.30 16.30 Uhr

Gesamtüberblick über Verfahren der Bodenverbesserung (H. Suttkus)
Zum Einstieg erfolgt ein Überblick über moderne Bodenverbesserungsverfahren.

Pressiometrie (C. Tinat)
Die Pressiometrie ist eine Weiterentwicklung der Bohrlochaufweitung und wird international als präzise Baugrunderkundung eingesetzt. Es wird das Einbring- und Auswerteverfahren vorgestellt.

MVC, V-Drains (C. Tinat)
Mithilfe von Vertikaldrainagen können Konsolidationsprozesse stark beschleunigt werden. Große Zeit- und Kostenersparnis ermöglicht die MENARD Vacuum Consolidation (MVC) bei besonders schwierigen Bodenverhältnissen.

Dynamische Intensivverdichtung (DYNIV) (M.-F. Heyke, C. Tinat)
Mit der Dynamischen Intensivverdichtung werden verschiedenste Untergründe schnell, wirtschaftlich und zuverlässig durch Energiestöße auf die Geländeoberfläche verdichtet.

Impulsverdichtung (M-RIC) (M.-F. Heyke)
Mithilfe der Impulsverdichtung ist es möglich, verdichtungsfähiges Material in den oberen Bodenschichten durch gezielte Einleitung von kurzen, wiederholten Energiestößen zu verbessern.

Rütteldruck- und Rüttelstopfverfahren (T. M. Frey, C. Tinat)
Beim Rütteldruckverfahren werden nichtbindige Böden, wie Sande und Kiese, mithilfe eines Tiefenrüttlers verdichtet. Rüttelstopfsäulen unterstützen die Lastabtragung in bindigen Böden. Die Verfahren sowie die Bemessung nach Priebe werden vorgestellt.

Freitag, 15. März 2024
9.00 bis 12.30 und 13.30 bis 16.30 Uhr

Nassmörtelsäulen im Controlled Modulus Columns (CMC®) Verfahren (T. M. Frey, C. Tinat)
Mit Nassmörtelsäulen werden die Gesamtsetzungen und die Setzungsdifferenzen des Bauwerkes bestmöglich reduziert. Das Verfahren sowie Design und Bemessungsgrundlagen werden vermittelt.

Bodenmischverfahren – Soil-Mixing (M.-F. Heyke)
Beim Soil-Mixing-Verfahren, auch Tiefe Bodenvermörtelung (TBV) oder Mixed-in-Place genannt, werden Bodenmischsäulen als lastabtragende Elemente sowie zur Verbesserung der Steifigkeit, Festigkeit und Durchlässigkeit des anstehenden Baugrundes erzeugt.

Kemroc-Verfahren/Trench Mixing (G. Maitschke und/oder M. Kasperczyk)
Beim Fräs-Misch-Injektion-Verfahren (FMI) erfolgt ein vertikales Durchmischen aller angeschnittenen Schichten mit Suspension, welche je nach Anwendung unterschiedlich sein kann. Es wird eine Erdbeton-Wand mit je nach Mischung unterschiedlichen Festigkeiten erzeugt. Verwendung zum Abdichten, Eindämmen, zur Baugrundstabilisierung und als Baugrubenverbau.

Mass Stabilisation mit ALLU (U. Barth)
Spezialmaschinen des Bodenmischverfahrens zur Erhöhung der Tragfähigkeit bei Gründungen, Beimischen von Bindemitteln für Sanierungen, u. a. Reinigung oder Neutralisierung und zur Umwandlung bzw. Verfestigung von sehr weichem oder flüssigem Untergrund.

Zusammenfassung/Auswahl der Verfahren (T. M. Frey)

Teilnehmer:innenkreis

Fachplaner in der Geotechnik und im Spezial-Tiefbau, Baugrundgutachter, Tragwerksplaner und Geotechniker sowie Auftraggeber im Spezialtiefbau und in der Geotechnik

Referent:innen

Ulrich Barth

ALLU Deutschland GmbH, Melle

Dipl.-Ing. Thomas M. Frey

Herr Dipl.-Ing. Thomas M. Frey ist aktuell bei MENARD GmbH als Projektleiter Süd beschäftigt, wo er sich hauptsächlich mit Baugrundverbesserungen beschäftigt. Dazu zählen die Bereiche Vorbelastung (mit: Vertikaldrainagen, MENARD Vacuum Consolidation (MVC®)), Eigenverdichtung (mittels: Dynamische Intensivverdichtung (DYNIV®), Impulsverdichtung (M-RIC®), Rütteldruckverdichtung (RDV)), sowie die Säulentechnik (Rüttelstopfverfahren (RSV), DYNIV®-Säulen, Controlled Modulus Columns (CMC®)). Zur Baugrunderkundung dient u.a. die MENARD Pressiometrie (PMT).

Davor war Herr Frey bei Aarsleff Grundbau und Dywidag Systems als Fachberater für Geotechnik und Spezialtiefbau, Abteilungsleiter der Gerätetechnik und Verfahrens- bzw. Entwicklungsingenieur tätig. Hier lernte er diverse Systeme des Spezialtiefbaus kennen, wie Rammpfähle, Mikropfähle, Stab- und Litzenanker, Bodennägel und Selbstbohranker.
An der TU München hat er seine Laufbahn als Auditor im Qualitätsmanagement und als wissenschaftlicher Mitarbeiter begonnen.

Dipl.-Ing. Marc Florian Heyke

MENARD GmbH, Bad Harzburg

Michael Kasperczyk

KEMROC Spezialmaschinen GmbH, Leimbach

Gerd Maitschke

KEMROC Spezialmaschinen GmbH, Leimbach

Dipl.-Ing. Hendrik Suttkus

Smoltczyk & Partner, Stuttgart

Christopher Tinat, M.Sc.

MENARD GmbH, Seevetal

Veranstaltungsort

ONLINE

Gebühren und Fördermöglichkeiten

Die Teilnahme beinhaltet ausführliche Unterlagen.

Preis:
Die Teilnahmegebühr beträgt:
980,00 € (MwSt.-frei) pro Teilnehmer

Fördermöglichkeiten:

Für den aktuellen Veranstaltungstermin steht Ihnen die ESF-Fachkursförderung mit bis zu 70 % Zuschuss zu Ihrer Teilnahmegebühr zur Verfügung (solange das Fördervolumen noch nicht ausgeschöpft ist).
Für alle weiteren Termine erkundigen Sie sich bitte vorab bei unserer Anmeldung.

Weitere Bundesland-spezifische Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Inhouse Durchführung:
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Weitere Termine und Orte

Datum
Beginn: 14.03.2024
Ende: 15.03.2024
Lernsetting & Ort
Live-Online
Preis
EUR 980,00

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Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Gregor Reichle
Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Dipl.-Ing. Gregor Reichle